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Web 2.0-Forscher Skibicki: "An Facebook kann man nicht mehr vorbei"

Soziale Netzwerke wie Facebook, Xing oder Google+ sind nicht nur voll im Trend, sondern können auch etliche Vorteile - auch im Hinblick auf Anlageentscheidungen - bieten. "Das Web 2.0 hat uns etwas eröffnet, war wir noch nie hatten. Jeder hat die Möglichkeit zu senden und das massenhaft", so Web 2.0-Forscher Prof. Dr. Klemens Skibicki. "Ich kann mehr Resonanz von Menschen mitbekommen von Menschen, die ich persönlich kenne oder denen ich mehr vertraue als anonymen Experten."

Durch das Web 2.0 ist eine geringere Anonymität gegeben, wie zu Zeiten der Internetforen, in denen User sich unerkannt bewegen konnten. "Fakes" sind in Facebook-Zeiten weitaus leichter zu entlarven. "Es ist sehr viel schwieriger zu manipulieren", so Skibicki. "Deswegen haben wir heute eine höhere Authentizität. Wenn selbst dort Fake-Versuche sind, haben wir geringere Manipulation, weil Menschen als Gegengift fungieren können." Gerüchte und Fehlinformationen können somit schneller entlarvt werden. "Facebook ist eine gigantische Bewegung", so der Professor der Cologne Business School. "Wir haben ein Massenmedium geschaffen, das zu einer Kommunikationsinfrastruktur für hunderte von Millionen Menschen weltweit geworden ist." Facebook hat jetzt mit seinen Börsenplänen Ernst. Der Internetkonzern hat am Mittwoch bei der US-Börsenaufsicht die vorläufigen Unterlagen für den Gang aufs Parkett eingereicht. Der Konzern strebt ein Volumen von fünf Milliarden Dollar an. Damit stapelt Facebook recht tief, da Experten mit doppelt so viel gerechnet hatten. Ob der Experte selbst bei den Aktien von Facebook zuschlagen würde, das erfahren Sie hier.

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Ein Kursanstieg der Facebook-Aktien beim Börsengang am Freitag blieb, wohl auch wegen technischer Pannen, aus. Experten sprechen von einer zu hohen Bewertung des Social Media Unternehmens. Wie wird sich die Aktie Ihrer Meinung nach entwickeln?
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