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Wochenanalyse: "Wir schaffen noch die 7.800" (2)

14:20 Uhr 07.12.2012

"Alle reden von der kommenden Jahresendrallye, dabei sind wir schon mitten drin", konstatiert Fidel Helmer von Hauck & Aufhäuser mit 45 Jahren Börsenerfahrung.

Die Kauflaune ist für Helmer keine Überraschung: "Es bleiben doch nur noch Aktien, wenn man eine ordentliche Rendite erzielen will", betont er. Oliver Roth, Chefaktionhändler von Close Brothers Seydler Bank, sieht ebenfalls noch Potenzial bis Jahresende: "Die Luft wird dünner, aber wir schaffen noch die 7.800 Punkte", schätzt er. Rückwind habe in den letzten Tagen vor allem durch positive Frühindikatoren aus Asien gegeben. "Das wird gerade den deutschen Firmen helfen", ist er überzeugt. So glaubt er, dass die Konjunkturdaten auch hier zu Lande bald besser werden und sich die pessimistischen Szenarien von Wirtschaftsfordern nicht durchsetzen. Im Fokus ist die Telekomaktie mit der Ankündigung, für die Geschäftsjahre 2013 und 2015 die Dividende von 70 auf 50 Cents pro Aktie zu kürzen. "Das war überfällig", bemerkt Helmer, "denn die Dividende wurde aus der Substanz bezahlt". Wenn das Geld für mehr Wachstum verwendet würde, sei das eine gute Nachricht. Mit Spannung wartet man auf die Jahreszahlen von Thyssen-Krupp in der neuen Woche. Zuletzt hatte die Aktie mit der Meldung, dass der halbe Vorstand wegen der Korruptionsaffäre ausgewechselt würde, kräftig zugelegt. "Die Zahlen werden kaum positiv sein", schätzt Roth, aber vielleicht sei die Aktie danach ein antizyklischer Kauf. Den ersten Teil des Wochenrückblicks finden Sie hier.

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