Mit gutem Geschmack durch stürmische Zeiten

vom 29.04.2022, 18:31 Uhr
TexthausLauer
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Online-Broker und Sparpläne machen das Investieren in Aktien so leicht wie nie zuvor und die V-Erholung nach dem Corona-Crash hat viele Neu-Anleger angezogen. Wer jedoch erst 2022 den Weg an die Börse gefunden hat, steht mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Miesen. Typische Wachstumsbranchen gehören zu den Flop-Investments der Stunde und selbst konservative Werte mussten zuletzt Federn lassen. Wie also handeln in Zeiten von Inflationsschock und Rezessionsangst? Die Antwort: Nahrungsmittel Aktien!

 

Aktien im Jahr 2022 – eine heikle Angelegenheit

Wasserstoff, Cannabis, Weltraumtourismus … Börsennotierte Unternehmen, die an interessanten, ja vielleicht sogar disruptiven, Techniken forschen, gibt es wie Sand am Meer. Das Problem: Die Bewertung und somit auch die Aktien Kurse ebendieser Unternehmen basieren auf Annahmen! Ob und wann eine Gesellschaft endlich die Gewinnzone erreicht, seine Schulden beglichen oder zumindest nennenswerte Umsätze erzielen kann, wird häufig falsch eingeschätzt. Dieser Überschwung ist insbesondere bei Privatinvestoren, zunehmend auch bei professionellen Grossanlegern, zu beobachten. Vor allem die rasanten Kursentwicklungen nach dem Corona-Crash im Februar/März 2020 scheinen vielen Marktteilnehmern die Objektivität gekostet zu haben.

Ebenfalls bedenklich: In Sozialen Medien, beispielsweise auf Youtube und Facebook, wird von selbst ernannten Profis nach wie vor zum Kauf getrommelt. Ergo werden insbesondere Papiere, die nach grundsätzlichen Kriterien wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) oder Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV) überbewertet sind, fleissig nachgekauft. Das „Verbilligen“ der Einstandskurse von Titeln, die „Potenzial haben“, erfreut sich bei einigen Junginvestoren grosser Beliebtheit. Doch 2022 ist nicht 2020! Auch Aktien, die sich im Kurs bereits halbiert, gedrittelt oder geviertelt haben, können weiter fallen!

In unsicheren Zeiten werden Überbewertungen durch die Bank abgebaut – so lange, bis der Verkaufsdruck nachgelassen oder bis sich die Gesamtsituation am Finanzmarkt geändert hat. Danach sieht es zum aktuellen Zeitpunkt jedoch nicht aus. Inflationssorgen, Zinsängste und Lieferkettenprobleme bringen Einzelaktien ebenso wie Indizes kräftig unter Druck. Spätestens seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs sind viele europäische Leitbörsen in einen klaren Abwärtstrend übergegangen. Immerhin schlägt sich der Index für Schweizer Aktien (SRI) mit einem Plus von knapp 10 Prozent (12.250 Punkten) auf Jahressicht erstaunlich gut.

 

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Werte zum Blogbeitrag
Name Aktuell Diff. Börse
Hormel Foods 45,12 EUR -1,73 % Lang & Schwarz
J.m. Smucker 117,10 EUR -1,64 % Lang & Schwarz
Kroger 48,44 EUR +1,24 % Lang & Schwarz
Lamb Weston Holdings 61,38 EUR +3,07 % Lang & Schwarz
Nestle 121,01 USD +2,20 % Nasdaq OTC

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