Wirecard: Diese zwei Nachrichten sollten endlich die Wende bringen

Max.Frisch Beitrag vom: 19.02.2020, 10:06 Uhr Leser: 710

Nachdem die Wirecard Aktie (WKN: 747206 ISIN: DE0007472060) letzten Freitag Ihren Höhepunkt mit 145,10€ erreicht hatte, fiel der Kurs diese Woche wieder bis auf 132,80 €. Unter anderem hing dies mit den Gerüchten zusammen, dass das Rechtsverfahren gegen die FT ausgesetzt worden sei. Doch Wirecard dementierte diese Meldungen schnell. Zwei aktuelle Neuigkeiten könnten bei dem fallenden Kurs jedoch die erhoffte Wende bringen.

 

  • Wirecard und Raiffeisen Bank International kooperieren in Zentral- und Osteuropa
  • Stellungnahme zu Gerichtstermin

 

Kooperation mit Raiffeisen Bank International

Wirecard gab heute per Pressemitteilung eine Umfangreiche Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Bank International bekannt. Mit der Kooperation wollen die beiden Unternehmen Händlern in 13 europäischen Ländern ein komplettes Spektrum an Finanzdienstleistungen über die Wirecard Financial Commerce-Plattform anbieten.

Roland Toch, Managing Director Central Eastern Europe bei Wirecard kommentierte dazu: „Mit der RBI haben wir einen starken Partner an unserer Seite für die weitere Expansion in osteuropäische Märkte. So können wir das große Potenzial in dieser Region für uns erschließen. Hier werden immer noch 50 Prozent der Transaktionen mit Bargeld getätigt. Erste Projekte sind bereits in Umsetzung, und wir freuen uns darauf, noch mehr Händler an unsere Plattform anzuschließen“

Andrii Stepanenko, Vorstand bei RBI ergänzte dazu: „Dank unserer Zusammenarbeit mit Wirecard können Händler nicht nur ihre digitalen Zahlungsprozesse verbessern, sondern auch aufgrund der Vielfalt der Wirecard-Plattform das ganze Kundenerlebnis optimieren. Gemeinsam bieten wir alles, was Händler benötigen, nämlich Zahlungsakzeptanz in Kombination mit technischer Expertise und umfangreichen Finanzdienstleistungen“

 

Stellungnahme zu Gerichtstermin

Dass Wirecard im Prozess gegen die Financial Times einen Gerichtstermin verschieben ließ, hatte für großes Aufsehen gesorgt. Der Kurs stürzte wieder ab. Doch das bayrische FinTech meldete sich jetzt zu Wort und nannte den Grund für die Verschiebung des Gerichtstermins: mangelnde Akteneinsicht.

Wirecard wirft der britischen Wirtschaftszeitung rechtswidriges Verhalten und manipulationsversuche vor. Auch die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die britische Zeitung.

Den Gerichtstermin beim Landgericht München am 20. Dezember 2019 wurde von seitens Wirecard verschoben, da eine Einsicht in die Akten wegen dem parallel Laufenden Verfahren bis zu dem Zeitpunkt nicht möglich war.

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