Wirecard KPMG Bericht

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MDaniel Beitrag vom: 13.03.2020, 13:37 Uhr Leser: 1420

Wirecard veröffentlichte gestern Nacht eine Pressemitteilung zu der langersehnten KPMG Sonderprüfung. Die Wirecard Aktie (WKN: 747206 ISIN: DE0007472060) zeigte sich am frühen Morgen leicht positiv und konnte mit kleiner Schwankung bereits wieder vier Prozent gut machen. Der KPMG Bericht wird sich laut eigenen Angaben nicht negativ auf die Jahresabschlüsse der Jahre 2016, 2017 und 2018 führen.

KPMG Sonderprüfung

Die Wirecard AG wurde kürzlich von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG darüber informiert, dass KPMG ihre Sonderuntersuchung zu den öffentlichen Vorwürfen bezüglich der Geschäftsaktivitäten der Wirecard AG in Indien und Singapur und des Geschäftsbereichs Merchant Cash Advance (MCA) / Digital Lending weitgehend abgeschlossen hat.

Wortwörtlich heißt es in der Mitteilung: „Aus heutiger Sicht haben diese Teile der Sonderuntersuchung in diesen Untersuchungsbereichen keine wesentlichen Erkenntnisse erbracht, die zu einem Korrekturbedarf der Jahresabschlüsse für die Untersuchungszeiträume 2016, 2017 und 2018 führen würden.“

Die Untersuchung des Geschäfts mit Drittparteien (TPA) ist noch nicht abgeschlossen und wird voraussichtlich bis zum 22. April 2020 andauern. Hintergrund sei die umfangreiche und detaillierte Prüfung, die eine umfassendere Einsichtnahme in relevante interne Dokumente der Wirecard-Gruppe und externer Unternehmen erforderlich macht.

Der Zeitrahmen der Sonderuntersuchung müsse auch aufgrund der aktuellen Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, insbesondere in asiatischen Ländern, verlängert werden.

Seit Oktober 2019 führt KPMG im Auftrag des Aufsichtsrats der Wirecard AG eine Sonderprüfung durch, um die von den Medien gegen das Unternehmen erhobenen Vorwürfe der Bilanzmanipulation zu klären. Untersucht werden insbesondere die Vorwürfe gegen die Geschäftsaktivitäten der Wirecard AG auf indischem Territorium, im Stadtstaat Singapur sowie die Geschäftsfelder Forderungsvorfinanzierung und Drittpartnergeschäft.

Um die Prüfung von KPMG im Rahmen der laufenden Erstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 angemessen berücksichtigen zu können, hat der Vorstand heute beschlossen, die Veröffentlichung des Jahresabschlusses und der Jahrespressekonferenz (bisher 8. April 2020) auf den 30. April 2020 zu verschieben.

Aufgrund der Verschiebung des vollständigen Ergebnisses werden sich Anleger noch bis Ende April weiter in Unsicherheit leben. Dennoch ist die Tatsache, dass die Untersuchung sich nicht negativ auf die Jahresabschlüsse der letzten Jahre auswirken wird, ist ein sehr positives Zeichen.

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