Wirecard Vermögensarrest und BaFin Handel

Leeway
Leeway Beitrag vom: 12.09.2020, 12:36 Uhr Leser: 431

Wirecard - Vermögensarrest

Es gibt eine neue Hoffnung für geschädigte Aktionäre das Management von Wirecard zu belangen: Ein Aktionär und Rechtsanwalt hat von Markus Braun persönlichen Schadensersatz verlangt und dafür vor Gericht einen Vermögensarrest erwirkt.

 

Unabhängig von den Aussichten der Kompensation der Geschädigten ist das eine positive Entwicklung, denn es ist eine weitere Möglichkeit Druck auf die Verantwortlichen auszuüben und den Spielraum zu nehmen. Der Arrest kann zwar durch die Hinterlegung der geforderten Summe aufgehoben werden, doch nun ist ein Präzedenzfall geschaffen und vermutlich werden weitere Kläger diesem Beispiel folgen.

 

Ein Gutes hat die Wirecard Affäre auch: Alte Strukturen werden einmal genau in Augenschein genommen und das Thema Finanzaufsicht rückt in den Fokus. Es stellt sich nun heraus, das BaFin Mitarbeiter im ersten Halbjahr verstärkt mit Wirecard Aktien gehandelt haben. Während also investigative Journalisten von u.A. der Financial Times, wegen der Berichterstattung über Betrug, hinsichtlich Insiderhandels und Kursmanipulation von der BaFin untersucht wurden, haben die Mitarbeiter der Finanzaufsicht zum Ende der Affäre verstärkt mit Wirecard gehandelt. Inwiefern es sich dabei um Leerverkaufspositionen gehandelt hat, ist unklar.

 

 

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Leeway - Unkomplizierte Aktienanalysen

 

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