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SCHALTBAU-Portrait

SCHALTBAU HOLDING AG

ISIN: DE0007170300

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WKN: 717030

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Symbol: SLT

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Land: Deutschland

Portfolio
21,88 EUR   -0,5319%

Schaltbau Holding-Firmenprofil

Schaltbau Holding AG und ihre Tochtergesellschaften entwickeln, fertigen und vertreiben elektromechanische Komponenten sowie Systeme für Bahntechnik und Industrie. Entwickelt werden elektronische Türsysteme für Verkehrsmittel wie Züge, Straßenbahnen, U-Bahnen oder Busse. Neben Türen umfasst dies auch Tritte, Antriebe, Steuerung und Notgriffe. Darüber hinaus liefert die Gruppe weitere Produkte im Bereich Verkehrssicherheit, wozu Bahnübergangssicherungen, Weichenheizungen, Bremssysteme, Warnsignale oder auch Energie- und Beleuchtungssysteme für verschiedene Verkehrsmittel zählen. Abgerundet werden die Tätigkeiten durch die Herstellung von Kleinkomponenten, beispielsweise Schütze, Schalter und Steckverbindungen. Mit zahlreichen Tochtergesellschaften und Joint Ventures ist der Konzern auf allen wichtigen Verkehrstechnikmärkten global vertreten.

Im laufenden Geschäftsjahr 2018 wird die gerade abgeschlossene Veräußerung der Schaltbau Pintsch Bubenzer-Gruppe zu einem Umsatzrückgang führen, der durch das geplante moderate organische Wachstum der verbleibenden Gesellschaften nur zu einem Teil ausgeglichen werden kann. Im aktuellen Konsolidierungskreis, d.h. ohne die Umsätze von Schaltbau Pintsch Bubenzer, jedoch einschließlich der Umsätze von Schaltbau Sepsa erwartet das Management für das laufende Jahr einen Konzernumsatz von 480 Mio. EUR bis 500 Mio. EUR und einen Konzernauftragseingang im Bereich von 500 Mio. EUR bis 520 Mio. EUR. Auf der Grundlage der schon in 2017 verbesserten Auftragslage soll sich die EBIT-Marge 2018 (vor Einmaleffekten) auf etwa 3 % vom Umsatz verbessern. Hierzu werden erste positive Auswirkungen der im Jahr 2017 begonnenen Restrukturierung beitragen können. So sollen Produktivitätssteigerungen durch optimierte Fertigungsprozesse und verbesserte Einkaufskonditionen zu geringeren Material- und Personalkosten führen. Nicht-operative Sondereffekte werden möglicherweise auch 2018 aus Restrukturierungsmaßnahmen und negativen Ergebniseffekten im Zusammenhang mit der Veräußerung von Tochtergesellschaften resultieren.

Update 8.08.2018: Mit der guten Entwicklung in H1 2018 bestätigt das Management die Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Schaltbau erwartet einen Konzernumsatz von 480 Mio. EUR bis 500 Mio. EUR und einen Konzernauftragseingang im Bereich von 500 Mio. EUR bis 520 Mio. EUR, jeweils ohne die Umsatzbeiträge der zum Verkauf gesellten Sepsa-Gruppe. Dabei werden auch die durch die Veräußerung des Bremssystem-Geschäfts fehlenden Umsätze zum Teil durch das geplante Netto-Wachstum der verbleibenden Gesellschaften ausgeglichen werden können. Auf Basis der fortgesetzt stabilen Auftragslage soll sich die EBIT-Marge 2018 (vor Sondereffekten) auf etwa 3 % vom Umsatz verbessern. Hierzu werden erste positive Auswirkungen der im Jahr 2017 begonnenen Restrukturierung beitragen. So sollen neben dem abgeschlossenen Ergänzungstarifvertrag in der Stationären Verkehrstechnik auch Produktivitätssteigerungen durch optimierte Fertigungsprozesse und verbesserte Einkaufskonditionen zu geringeren Personal- und Materialkosten führen. Nicht-operative Sondereffekte werden auch 2018 aus außerordentlichen Wertminderungen im Zusammenhang mit Restrukturierungsmaßnahmen und ggf. aus korrigierten Wertansätzen für Tochtergesellschaften resultieren.

Management

NamePosition
Dr. Albrecht KöhlerVorstandsvorsitzender
Dr. Martin KleinschmittVorstandsmitglied
Thomas DippoldVorstandsmitglied

Aufsichtsrat

NamePosition
Dr. Hans FechnerAufsichtsratsmitglied
Prof. Dr. Thorsten GrenzAufsichtsratsmitglied
Andreas KnitterAufsichtsratsmitglied
Herbert TreutingerAufsichtsratsmitglied
Jeannine PilloudAufsichtsratsmitglied