DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Reisekonzern Tui will sich in der Coronakrise offenbar Geld beschaffen. 700 Millionen bis eine Milliarde Euro plant der Reisekonzern bei einer Kapitalerhöhung aufzutreiben, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Tui-Aktie fiel in London daraufhin kräftig, sie liegt 5 Prozent im Minus.

Der russische Großaktionär Alexej Mordaschow wolle sich mit bis zu 300 Millionen Euro an der Kapitalerhöhung beteiligen, schreibt das Handelsblatt. Chef Fritz Joussen will demzufolge bis Ende September die Bedingungen für die Kapitalerhöhung festlegen. Der Konzern äußerte sich dem Handelsblatt gegenüber nicht./fba/nas