Fast zwei Jahre lang haben wir Ökoworld nicht mehr unter die Lupe genommen. Die am Dienstag (2.6.) erfolgte Ankündigung von Vorstand und Aufsichtsrat, für das vergangene Gj. eine Rekorddividende von 0,62 Euro je Vz.-Aktie (17,50 Euro; DE0005408686) ausschütten zu wollen, macht uns aber wieder neugierig auf den Vermögensverwalter, der sich auf ethisch-ökologische Kapitalanlagen spezialisiert hat.

Die Ergebnisse des Gj. 2019 können sich durchaus sehen lassen. Die verwalteten Mittel kletterten um rd. die Hälfte auf 1,65 Mrd. Euro, wodurch die Verwaltungsgebühren um 2,1 Mio. Euro und die erfolgsabhängigen Gebühren um 2,8 Mio. Euro stiegen. Insgesamt verbesserten sich die Erlöse um 33% auf 20,3 Mio. Euro, während sich der Bilanzgewinn von 6,9 Mio. auf 16,1 Mio. Euro mehr als verdoppelte.

Zwar dürfte das Coronavirus bei den Hildenern die Bilanz im Q1 etwas getrübt haben. Gleichzeitig profitiert CEO Alfred Platow jedoch von dem anhaltenden Trend hin zu nachhaltiger Vermögensverwaltung: Per 30.4. konnten die verwalteten Mittel trotz des Einbruchs im Februar und März leicht auf 1,68 Mrd. Euro gesteigert werden. Der Finanzdienstleister fühlt sich daher stark genug, der virtuellen Hauptversammlung am 26.6. eine um 55% erhöhte Dividende vorzuschlagen. Die Rendite von 3,6% kann sich im Konzert der großen Vermögensverwalter sehen lassen.

Wer auf der Suche nach einer nachhaltigen Rendite ist, liegt bei Ökoworld richtig. Wir raten zum Kauf bis 17,50 Euro mit Stopp bei 13,30 Euro.

Quelle: Platow.de