SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben zum Wochenstart weiter zugelegt und sich damit mehrjährigen Höchstständen angenähert. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 86,42 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 57 Cent auf 84,39 Dollar.

Europäisches Brent-Rohöl notiert derzeit nur knapp unter seinem höchsten Stand seit dem Jahr 2014. Der Preis der US-Sorte WTI liegt aktuell in Reichweite seines Höchststandes vom vergangenen Oktober, was ebenfalls ein mehrjähriges Hoch gewesen war.

Seit Jahresbeginn haben die Ölpreise spürbar zugelegt. Experten nennen mehrere Gründe für die Preisaufschläge, darunter Produktionsausfälle in größeren Förderländern wie Libyen. Zudem scheint sich die Erdölnachfrage trotz der Omikron-Welle relativ robust zu zeigen. Hinzu kommt der zuletzt schwächere Dollar, der Rohöl für Interessenten außerhalb des Dollarraums günstiger macht und die Nachfrage von dort ankurbelt./bgf/jha/