SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel leicht nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 75,53 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel in ähnlichem Ausmaß auf 72,47 Dollar. Trotz der leichten Verluste rangieren die Ölpreise in der Nähe ihrer höchsten Stände seit Anfang August.

Belastet wurden die Ölnotierungen zuletzt durch den steigenden Dollar, der Erdöl für viele Investoren verteuert und so deren Nachfrage dämpft. Rohöl wird international in Dollar gehandelt, weshalb Wechselkurseffekte häufig von großer Bedeutung sind.

Preisliche Unterstützung kommt dagegen von der Angebotsseite: Weil im Golf von Mexiko wegen der Nachwirkungen des Hurrikans Ida immer noch zahlreiche Förderplattformen brach liegen, hinkt die US-Produktion der Nachfrage hinterher. Selbst das steigende Angebot des Ölverbunds Opec+ kann den Mangel nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) derzeit nicht ausgleichen./bgf/jha/