NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch an ihre Vortagesgewinne angeknüpft. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 41,36 US-Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 86 Cent auf 39,14 Dollar.

Zuletzt wurden die Ölpreise durch mehrere Entwicklungen gestützt. Zum einen fielen Konjunkturdaten aus China und den USA überwiegend positiv aus, was Hoffnungen auf eine konjunkturelle Belebung weckte. Dies käme auch der Rohölnachfrage zugute. Hinzu kam der etwas schwächere US-Dollar, der die Nachfrage aus Länder außerhalb des Dollarraums antrieb.

Unterstützung kam zudem von neuen Lagerdaten aus den USA. Das American Petroleum Institute (API) hatte am Dienstagabend einen deutlichen Rückgang der landesweiten Erdölvorräte gemeldet. Am Mittwochnachmittag gibt das US-Energieministerium seine Daten bekannt.

Commerzbank-Experte Eugen Weinberg verweist zudem auf einen neuen Hurrikan, der gerade im Golf von Mexiko wüte. Hurrikan Sally werde zwar voraussichtlich die meiste Ölinfrastruktur verschonen. Dennoch sei in der Golfregion ein Teil der Produktion geschlossen worden./jsl/bgf/stk