NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 75,43 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 21 Cent auf 73,29 Dollar.

Die Ölpreise hielten sich knapp unter den Höchstständen seit Oktober 2018, die am Vortag erreicht worden waren. Unterstützung kam zuletzt von rückläufigen Lagerbeständen aus den USA. Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank erklärte den Rückgang der amerikanischen Reserven vor allem mit einer höheren Nachfrage. In der Ferienzeit steigt der Treibstoffverbrauch in der größten Volkswirtschaft der Welt in der Regel deutlich an.

Grundsätzlichen Auftrieb erhalten die Erdölpreise außerdem durch die vielerorts entspannte Corona-Lage. Jüngste Stimmungsdaten aus den Unternehmen zeigen, dass die Konjunktur in großen Industriestaaten wieder stärker in Schwung kommt./jkr/eas