FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank strebt auch für das laufende Jahr einen Überschuss an. Das erste Quartal dürfte nach Einschätzung von Analysten den Grundstein dafür gelegt haben. Sie erwarten einen Vorsteuergewinn von gut einer Milliarde Euro, wovon unter dem Strich knapp 600 Millionen Euro bei den Aktionären des Frankfurter Dax -Konzerns hängenbleiben sollten. An diesem Mittwoch (7.00 Uhr) veröffentlicht Deutschlands größtes Geldhaus die Ergebnisse für die ersten drei Monate 2021.

Schon zur Vorlage der Jahresbilanz für 2020 Anfang Februar hatte Konzernchef Christian Sewing von einem "sehr guten Start ins neue Jahr" gesprochen. Vor allem das Kapitalmarktgeschäft brummt nach wie vor. Aber auch im Geschäft mit Unternehmens- und Privatkunden gehen Analysten von einem Vorsteuergewinn im ersten Vierteljahr aus.

Der Konzern hat umgebaut und steht auf der Kostenbremse. Jede fünfte der zuletzt knapp 500 Deutsche-Bank-Filialen in Deutschland wird bis Ende dieses Jahres dichtgemacht. Auch bei der zum Konzern gehörenden Postbank wird das Netz der zuletzt 800 Standorte weiter ausgedünnt.

Der nun beschlossene Filialabbau kostet unter dem Strich knapp 1200 Vollzeitstellen. Der Deutsche-Bank-Vorstand hatte im Juli 2019 das Ziel ausgegeben, die Zahl der Vollzeitstellen im Konzern bis Ende 2022 um etwa 18 000 auf weltweit 74 000 zu drücken./ben/DP/jha