REITs sind für viele Einkommensinvestoren in gewisser Weise der heilige Gral. Diese speziellen, steuerprivilegierten Real Estate Investment Trusts bieten häufig den idealen Mix aus beständigem Geschäftsmodell sowie hohen Ausschüttungen. Das lassen sich Dividendenjäger nur selten entgehen.

Nichtsdestoweniger ist auch das REIT-Universum voll und undurchsichtig und die besten Dividendenaktien in diesem Bereich häufig lediglich mit Aufwand zu finden. Da könnte ein passiver ETF-Ansatz durchaus Wunder bewirken.

Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf den Vanguard Real Estate ETF, der möglicherweise eine interessante, dividendenstarke und sogar günstige Alternative sein kann, über die Einkommensinvestoren möglicherweise nachdenken sollten.

Das kann der Vanguard Real Estate ETF

Wie wir mit Blick auf die Ausschüttungen der vergangenen Monate feststellen können, besitzt dieser Passivfonds durchaus einige spannende Dividendenansätze. Alleine in den vergangenen zwölf Monaten hat der ETF Ausschüttungen in Höhe von rund 2,91 US-Dollar an die Investoren ausgezahlt. Diese entsprächen bei einem derzeitigen Kursniveau von 93,62 US-Dollar einer Dividendenrendite in Höhe von 3,11 %. Durchaus interessant.

Interessant insbesondere deshalb, weil dieser Passivfonds auch über andere spannende Ansätze verfügt. Mit einer Gesamtkostenquote von lediglich 0,12 % bietet dieser ETF nämlich einen durchaus günstigen Weg, um breit gestreut in der Welt der Immobilienunternehmen und REITs investiert zu sein. Und ebenso breit gestreut von den hier schlummernden Ausschüttungen profitieren zu können.

Wie diversifiziert dieser Passivfonds letztlich ist, zeigt ein Blick in die innere Struktur. Derzeit gehören rund 185 verschiedene Aktien und Wertpapiere aus dem Immobilienbereich zu diesem Fonds. Durchaus eine sehr diversifizierte Möglichkeit zu einem kleinen Preis mit einer spannenden Dividendenrendite, wenn du mich fragst.

Ein Blick auf die innere Verteilung

Beim Blick in das Innere kann der ETF mit einigen interessanten Strukturen glänzen. So besitzt der Passivfonds selbst im Bereich der Immobilien und der verschiedenen Sektoren, die in diesem Bereich möglich sind, eine breite Streuung, was hier gewisse zyklische Effekte innerhalb der Immobilienwirtschaft kompensieren kann.

Der größte Anteil der Immobilien kommt aus dem Segment der Residential REITs mit einem Anteil von über 14 %, dicht gefolgt von Retail REITs mit einem Anteil von über 12 %. Defensive HealthCare REITs machen einen Anteil von über 10 % aus, viele andere Segmente wie Office oder Industrial sind hier ebenfalls sehr stark vertreten. Das führt zu einer breiten Diversifikation innerhalb der Immobilienwirtschaft.

Bei den Top-Beteiligungen könnte es für viele Investoren hingegen einige Überraschungen geben. So machen alleine die Top-10-Beteiligungen einen Anteil von 43 % am gesamten Fonds aus, zudem ist die Top-Beteiligung schlechthin mit dem Vanguard Real Estate II Index Funds sogar ein Fonds. Durchaus ein interessanter Mix innerhalb eines ETF, wobei die übrigen Beteiligungen hierbei einzelne REITs darstellen. Zumindest, wie gesagt, in den Top 10.

Ein spannender Fonds für alle Immobilienfans!

Wenn du mich fragst, könnte der Vanguard Real Estate ETF somit ein spannender Passivfonds für alle sein, die einerseits passiv investieren möchten und andererseits eine stabile, verlässliche Einkommensquelle im Immobilienbereich suchen. Mit einer Dividendenrendite von über 3 % kann der Passivfonds ein breites, diversifiziertes Einkommen bieten, die Gesamtkostenquote ist hingegen mit lediglich 0,12 % sehr gering. Ein spannender Mix daher, den sich passive Investoren durchaus näher ansehen können.

Schalte jetzt den Rendite-Turbo für dein Portfolio ein!

Mit Dividenden-ETFs einfach und bequem ein Zusatz-Einkommen am Aktienmarkt erzielen. In unserem brandneuen, kostenlosen Sonderbericht analysieren wir 3 Dividenden-ETFs, die wir jetzt spannend finden. Klick hier, um diesen Bericht jetzt herunterzuladen.

Vincent besitzt keine der erwähnten Wertpapiere.

Motley Fool Deutschland 2019

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

Jetzt den vollständigen Artikel lesen