Das Thema passives Einkommen ist bereits seit einigen Jahren ein Evergreen. Die „Financial Independence Retire Early“-Bewegung hat diesem Thema eine vollkommen neue Bedeutungskomponente gegeben. Allerdings zeigen aktuelle Rentenniveaus auch, wie wichtig eine eigene Vorsorge ist. Dividenden können dabei ein großes Thema sein.

Die ersten 100 Euro Dividende pro Monat können ein wichtiger Meilenstein sein. Womöglich sogar einer, den man als Investor weiterhin unterschätzt. Aber warum ist dieser Schritt eigentlich so wichtig? Eine spannende Frage, die wir heute mit Blick auf das zügige Erreichen etwas näher betrachten wollen. Allerdings auch, welche neuen, gigantischen Möglichkeiten man mithilfe dieses passiven Einkommens bereits besitzt.

Die ersten 100 Euro Dividende im Monat

Wie man die ersten 100 Euro Dividende pro Monat ergattert, das ist eigentlich bloß eine Frage der Mathematik: Im Endeffekt gilt es, das Ziel einer Nettodividende von 1.200 Euro ins Auge zu fassen. Pro Jahr, natürlich, der Rest lässt sich mithilfe der anvisierten Dividendenrendite im Durchschnitt ziemlich leicht beantworten.

Wer beispielsweise auf 4 % Dividendenrendite kommen wird, der benötigt im Endeffekt ein Vermögen von 30.000 Euro, wer hingegen 3 % Dividendenrendite anstrebt, wird 40.000 Euro benötigen. Natürlich investiert in die entsprechenden ausschüttenden Aktien.

Das Timing kann womöglich ebenfalls wichtig werden. Allerdings kann eine Auswahl von drei gut getimten Ausschüttungsintervallen Abhilfe leisten. Oder aber eine Aktie wie Realty Income, die sogar monatliche Dividenden besitzt. Wie auch immer: Im Endeffekt soll es im Folgenden darum gehen, was die ersten 100 Euro pro Monat bewirken. Und wo die Potenziale beziehungsweise neue, gigantische Möglichkeiten liegen.

Man kann sein Ruhestandspolster diversifizieren

Diversifikation kann so beispielsweise mithilfe der ersten 100 Euro Dividende pro Monat etwas sein, das man als Investor anstreben kann. 100 Euro jeden Monat in weitere Aktien oder auch ETFs investiert können das eigene Portfolio bedeutend erweitern. Und eben den Zinseszinseffekt ankurbeln. Beziehungsweise zu langfristig mehr Vermögensaufbau führen.

ETF könnten dabei eine spannende Option sein: Die ersten 100 Euro eignen sich so beispielsweise hervorragend, um zwei Sparpläne auf kostengünstige ETFs aufzulegen. Oder aber 100 Euro direkt in einen breiten Passivfonds zu investieren. Oder in einen dividendenstarken Fonds. Oder, oder, oder.

All das wird langfristig helfen, das Vermögen konsequent zu vergrößern. Und damit dein Ruhestandspolster dicker werden zu lassen. Der Schritt von 100 Euro wirkt dabei als Katalysator für deine eigenen konsequenten Sparpläne oder Investitionen. Ab diesem Zeitpunkt wird dein Vermögen jedenfalls konsequent größer. Eben um weitere 1.200 Euro im Jahr, die in weitere Aktien fließen.

Man kann sein Einkommen ausbauen

Aber auch der Ausbau der eigenen Einkommensbasis wird durch diesen Schritt konsequent größer. Zumindest, sofern man die jeweiligen 100 Euro Dividende im Monat wieder in ausschüttende Aktien investiert. Auf das Gesamtjahr gerechnet ergibt das schließlich einen Wert von 1.200 Euro, die zusätzlich in weitere Dividendenaktien fließen können.

Wenn wir diese 1.200 Euro isoliert betrachten und erneut von beispielhaften Dividendenrenditen von 3 oder 4 % pro Jahr ausgehen, so entspricht das einem zusätzlichen passiven Einkommen von 36 beziehungsweise 48 Euro. Und das im ersten Jahr. Das heißt: Auf jeden Monat gerechnet steigt dein passives Einkommen nach einem Jahr auf 103 beziehungsweise 104 Euro. Und die Tendenz kann weitergehen. Vor allem, wenn du weiter reinvestierst. Oder, besser, sogar selbst weiteres Geld nachschießt.

Auch hier zeigt sich: Eine Dividende von 100 Euro kann ein Katalysator beim Vermögensaufbau sein. Beziehungsweise bei der Errichtung deiner passiven Einkünfte. Diesen Meilenstein sollten Foolishe Einkommensinvestoren daher besser nicht unterschätzen.

Hast du 100 Euro Dividende im Monat?

Die ersten 100 Euro Dividende im Monat können daher ein Ziel sein, das man innerhalb einiger Jahre erreichen kann. Ab diesem Zeitpunkt führen Reinvestitionen dazu, dass der Zinseszinseffekt größer wird. Das wiederum führt zu mehr passiven Einkünften. Oder aber insgesamt mehr Aktien oder ETF-Anteile, die auch deine Einkommensbasis diversifizieren können. Jetzt gilt es, das Ziel zu erreichen. Zumindest, wenn du das bislang noch nicht hast.

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Vincent besitzt Aktien von Realty Income. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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