BERLIN (dpa-AFX) - Der Bund hat seit Anfang der Pandemie etwa 100 Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen bereitgestellt. Das seien "100 Milliarden Euro, die unsere Wirtschaft in schwerer Zeit stabilisiert, Arbeitsplätze gesichert und die Substanz unserer Wirtschaft erhalten haben", sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Montag laut Mitteilung. Den Einbruch werde man in diesem Jahr nicht nur stoppen, sondern umkehren. Der CDU-Politiker bekräftigte zudem die Prognose eines Wirtschaftswachstums von 3,5 Prozent im laufenden Jahr. "Spätestens 2022 haben wir wieder alte Stärke erreicht."

Zu den Corona-Wirtschaftshilfen zählt eine große Bandbreite an Hilfen

- etwa Kredite der Förderbank KfW in Höhe von 50,5 Milliarden Euro

und direkte Zuschüsse im Frühjahr 2020 bis zu den November- und Dezemberhilfen sowie der Überbrückungshilfe III. Auch der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sowie Bürgschaften und Garantien gehören dazu. Außerdem wurden dem Ministerium zufolge neben den 100 Milliarden an Corona-Wirtschaftshilfen auch etwa 30 Milliarden Euro an Kurzarbeitergeld bewilligt./jjk/DP/fba