Ein passives Einkommen aufzubauen ist für alle interessant, die irgendwann gezwungenermaßen oder freiwillig ihr Erwerbseinkommen ersetzen müssen. Das kann beispielsweise beim Thema Rente wichtig sein. Oder aber auch bei der finanziellen Freiheit.

Warum auch immer du ein passives Einkommen aufbauen möchtest: Du wirst schon deine Gründe haben. Viel wichtiger ist jedoch, wie du ein solches errichten kannst. Mit Sicherheit ist dir dabei klar, dass ein Foolisher, unternehmensorientierter Ansatz bei der Auswahl deiner Aktien oder ETFs wichtig ist.

Es gibt jedoch gewisse Bereiche, die ich grundsätzlich meiden würde. Heute möchte ich auf zwei Branchen eingehen, die grundsätzlich dazugehören. Sowie auch erklären, warum diese Segmente für das passive Einkommen nicht zielführend sind.

Öl und Erdgas: Nicht mehr attraktiv für passives Einkommen!

Eine erste Branche, die ich dabei zukünftig für den Aufbau eines passiven Einkommens meiden würde, ist die Öl- und Erdgasbranche. Zugegebenermaßen gibt und gab es viele Konzerne, die attraktive Dividenden an Investoren ausgeschüttet haben. Ja, sogar Dividendenaristokraten. Oder solche Aktien mit jahrzehntelang stabiler Dividendenhistorie.

Die Zeiten könnten jetzt allerdings vorbei sein: Der Öl- und Erdgasbereich steckt seit Jahren in einer Zeit, in der es ein zu großes Angebot gibt. Das führt zuweilen zu heftigen Preisausschlägen. Perspektivisch könnten fossile Brennstoffe außerdem ein wenig in den Hintergrund geraten. Der Elektrizität scheint, auch beim Thema Mobilität, die Zukunft zu gehören.

Das zeigt mir: Die Marktaussichten sind eher unsicher. Das könnte mittel- bis langfristig zu schwierigeren operativen Zeiten führen. Sowie zu weiteren Einschränkungen bei der Dividende. Foolishe Investoren sollten sich dieser Ausgangslage bewusst sein und insbesondere, wenn sie es auf ein zuverlässiges, passives Einkommen abgesehen haben, diesen Markt besser meiden.

Automobilbranche: Stark zyklisch!

Ein zweites Segment, das ich beim Aufbau eines passiven Einkommens außen vor lasse, ist außerdem die Automobilbranche. Grundsätzlich gibt es auch hier einen derzeit disruptiven Wandel. Das zeigt mir, dass die Aussichten generell schwieriger zu beurteilen sind. Allerdings ist das nur ein Teil des Problems.

Ein zweites für den Aufbau eines passiven Einkommens ist außerdem die Zyklizität der Gesamtbranche. Keine Frage: Autoaktien können in soliden Zeiten hohe Dividenden an die Investoren ausschütten. Häufig im mittleren einstelligen Prozentbereich. Sobald sich die Wirtschaft jedoch eintrübt, spüren die Autobauer das in der Regel sehr stark. Alleine im DAX haben wir in den letzten Jahren mehrfach gesehen, dass die Dividenden gekürzt worden sind.

Auch hier gilt daher: Wer auf ein zuverlässiges passives Einkommen setzen möchte, der ist hier womöglich an der falschen Adresse. Dividenden sind zwar vorhanden. Jedoch nicht so stark und zuverlässig, wie man es möglicherweise will. Oder sogar braucht.

Passives Einkommen: Viel Auswahl!

Die Automobilbranche und der Öl- und Erdgassektor: Das sind die zwei Branchen, die ich beim Thema passives Einkommen ausblende. Die Märkte sind in meinen Augen eher bedingt für dieses Ziel geeignet. Ob du das ähnlich siehst? Deine Entscheidung. Ein wenig über die Ausgangslage nachzudenken könnte dir jedoch helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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