20.000 Euro passives Einkommen können wirklich einen bedeutenden Unterschied ausmachen. Ein solches jährliches Einkommen hieße schließlich, dass man die monatlichen Einkünfte um ca. 1.666 Euro bereichern kann. Insbesondere im Ruhestand und bei der Rentenplanung kann das wichtig sein. Oder diese Phase zum Ende des Erwerbslebens in Anbetracht einer Rentenlücke retten.

Aber was brauchst man denn eigentlich dafür, um ein passives Einkommen von 20.000 Euro aufzubauen? Eine spannende Frage, der wir im Folgenden einmal etwas näher auf den Grund gehen wollen.

20.000 Euro passives Einkommen: Rein rechnerisch

Was wir für ein passives Einkommen von 20.000 Euro pro Jahr benötigen, das können wir natürlich aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachten. Ein solcher ist das Mathematische. Sprich, wie viel Einsatz oder Vermögen man als Investor benötigen würde, um dieses Ziel zu erreichen.

Mithilfe eines Dreisatzes können wir zumindest näherungsweise herausfinden, was man als Investor für ein solches passives Einkommen braucht. Wenn wir von einer durchschnittlichen Dividendenrendite von 3 % ausgehen, so beläuft sich das benötigte Vermögen auf ca. 666.666 Euro. Definitiv keine kleine Hausnummer. Bei einer Dividendenrendite von 3,5 % läge der Wert bei ca. 571.500 Euro, bei 4 % hingegen bei 500.000 Euro. Keine kleinen Beträge, die zeigen: Ein solches Einkommen ist eher ein langfristig orientiertes Ziel.

Der benötigte Vermögensaufbau

Doch glücklicherweise muss man diese Beträge nicht selbst ansparen. Wer noch viele Jahre oder idealerweise Jahrzehnte an Zeit besitzt, der kann unter Zuhilfenahme von Rendite oder auch Reinvestitionen zwischenzeitlich eintrudelnder Dividenden seine Einkommensbasis weiter wachsen lassen.

Um so beispielsweise den Betrag von 500.000 Euro über einen Zeitraum von 25 Jahren mit 6 % Rendite und Dividendenwachstum zu erzielen, benötigt man 735,50 Euro pro Jahr. Ein Betrag, der ebenfalls zeigt, dass dieses Ziel nicht einfach zu erreichen ist. Allerdings ist das ein besserer Wert als 1.666 Euro, die man rein rechnerisch benötigen würde, wenn man selbst einfach bloß sparen würde.

Falls dir die Beträge zu hoch sind, so könntest du versuchen, mit etwas mehr Rendite den Vermögensaufbau zu beschleunigen. Wenn du es beispielsweise durch starkes, marktschlagendes Dividendenwachstum auf 10 % Rendite pro Jahr in der Vermögensaufbauphase schaffst, so würde der Einsatz rein rechnerisch bei lediglich 401,90 Euro liegen. Das zeigt, wie wichtig Rendite auch beim Thema passives Einkommen ist.

20.000 Euro passives Einkommen: Erst Orientierungshilfen!

Ein passives Einkommen von 20.000 Euro aufzubauen ist kein einfaches Ziel. Aber ein durchaus mögliches. Insbesondere langfristig orientiert und mit Rendite kann ein solches Zusatzeinkommen generiert werden. Das kann dir durchaus bei der Altersvorsorge oder beim Thema Renten-Rettung behilflich sein.

Früh zu starten ist jedoch wichtig, und womöglich auch auf clevere, zuverlässige Dividendenaktien zu setzen. Doch bedenke: Es gibt definitiv auch andere Wege, um ein passives Einkommen aufzubauen. Insbesondere in der Ansparphase solltest du zudem darauf achten, die Rendite zu maximieren und noch nicht zu sehr auf die Dividendeneinkünfte oder Möglichkeiten eines passiven Einkommens zu achten.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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