BERLIN (dpa-AFX) - Bei 3,4 Millionen Menschen in Deutschland lag der Arbeitsort im vergangenen Jahr in einem anderen Bundesland als der Wohnort. Das geht aus aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegen und die die Linke im Bundestag ausgewertet hat. In den vergangenen Jahren gab es bei den Pendlerzahlen einen deutlichen Anstieg: 1999 hatten erst 2,1 Millionen Menschen ihren Arbeitsort nicht in dem Land, in dem sie wohnten. Wie viele Menschen wegen der coronabedingten Arbeit zu Hause vorübergehend nicht pendeln mussten, zeigen die BA-Zahlen nicht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Benzinpreisdebatte forderte die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann, Rücksicht auf Pendler zu nehmen. Es wäre "zynisch, wenn der Preis, um überhaupt zur Arbeit zu kommen, immer höher geschraubt wird", sagte sie der dpa./bw/DP/zb