Nach einer kleineren Korrektur konsolidiert der Bitcoin aktuell circa 20 Prozent unter dem jüngsten All-Time-High. Noch immer kratzt er also an der 50.000-Dollar-Marke und der Krypto-Hype der letzten Wochen scheint anzuhalten. Doch nicht nur der Bitcoin selbst kann von der aktuellen Goldgräberstimmung profitieren. 

Bitcoin wieder auf dem Vormarsch

Bitcoin, die älteste Kryptowährung, kann nach den jüngsten Rückschlägen in dieser Woche sogar die Marke von 50.000 US-Dollar überschreiten. Auf der Bitstamp-Handelsplattform erreichte der Kurs von Bitcoin am Donnerstag einen Höchststand bei 51.770 US-Dollar. Dies bedeutet, dass die bekannteste Cyber-Währung immer noch deutlich unter dem Allzeithoch von 58.000 US-Dollar vom Februar liegt, aber seit Jahresbeginn stark gewachsen ist. Ende 2020 lag ihr Preis immerhin noch bei 29.000 US-Dollar. In den letzten Wochen hat jedoch nicht nur Bitcoin ein starkes Wachstum erzielt.

Seit Jahresbeginn sind auch die Aktien vieler im Kryptobereich tätiger Unternehmen gestiegen. Da deren Aktienkurse immens zugenommen hat, wurde in einigen Fällen sogar das Plus der beliebten Währungen deutlich übertroffen. Nicht alle Investoren trauen sich jedoch Online-Währungen direkt an Kryptowährungsbörsen zu handeln. Als gute Alternative können dann beispielsweise Non-Fungible-Token oder auch Blockchain- und Krypto-Aktien dienen. 

Krypto-Aktien, die sich am Bitcoin-Boom bereichern 

So steigen die, an der Börse in London notierten, KR1-Aktien zwischen Ende Dezember und Ende Februar zum Beispiel von 24 Britische Pfund auf satte 150 Britische Pfund. Dies entspricht einer Preiserhöhung von 525 Prozent. Dies bedeutet, dass  die Investmentgesellschaft  KR1 eine weitaus bessere Performance verzeichnet als der Bitcoin selbst. Denn von Anfang des Jahres bis Ende Februar stieg dieser “nur” um 55,4 Prozent – inklusive Februar-Allzeithoch um 100 Prozent. Eine weitere Option wären die Blockchain-Aktien von Argo. Ihr Wert ist um schlappe 640 Prozent angestiegen und sie kostet derzeit  2,45 Britische Pfund. 

Allen voran befindet sich allerdings das Unternehmen THE9. Sein Kurs ist um wahnsinnige 800 Prozent gestiegen. In den Büchern des Unternehmens, zu denen die Bereitstellung von Blockchain-Diensten und der Betrieb des Bitcoin-Bergbaus gehören, stieg der Preis im Nasdaq-Handel von 3,54 US-Dollar zu Jahresbeginn auf 32,69 US-Dollar Ende Februar.

Fluch und Segen eines Bitcoin-Profiteurs

Für Unternehmen, die in der Krypto-Sparte tätig sind, bedeutet der Anstieg des Bitcoins in vielen Fällen eine Aufstockung der eigenen Bilanz, was sich auch in deren Aktienkursen widerspiegelt. Doch die Abhängigkeit von der beliebten Krypto-Währung kann auch negative Folgen haben. So ist sich beispielsweise der KR1-CEO George McDonaugh in einem Interview mit dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin Forbes sicher: „Es könnte jede erdenkliche Schattierung von Verzweiflung geben, falls digitale Assets wieder um 90 Prozent einbrechen“.