In 3 Sätzen

  • Diese drei Unternehmen sind rasant gewachsen.
  • Sie müssen ihren Wert in den kommenden zehn Jahren nur vervierfachen oder verfünffachen, um die Marke von 1 Billion US-Dollar zu erreichen.
  • Jedes dieser Unternehmen hat noch viel Platz für weiteres Wachstum.

Vor nicht allzu vielen Jahren waren Unternehmen mit einem Marktwert von mehr als 100 oder 200 Mrd. US-Dollar noch recht beeindruckend. Aber die Zeiten haben sich geändert und viele große Unternehmen sind weitaus größer geworden. Im Jahr 2020 war Apple das erste Unternehmen, das die 1-Billion-Dollar-Marke überschritten hat. Inzwischen gibt es viele Konkurrenten wie zum Beispiel Amazon.com, das kürzlich mit 1,8 Billionen US-Dollar bewertet wurde, und Microsoft, das 2,5 Billionen US-Dollar wert ist.

Apple selbst wies kürzlich eine Marktkapitalisierung von fast 2,9 Billionen US-Dollar auf. Hier sind drei Unternehmen, die diesem exklusiven Club innerhalb eines Jahrzehnts beitreten wollen – wenn nicht schon viel früher.

1. Salesforce.com

Salesforce.com (WKN: A0B87V) gibt es seit 1999, und es hat sich zu einem 260-Milliarden-Dollar-Unternehmen entwickelt. Das Unternehmen erklärt sein Geschäft so: „Salesforce ist eine Lösung für das Kundenbeziehungsmanagement [CRM], die Unternehmen und Kunden zusammenbringt. Es handelt sich um eine integrierte CRM-Plattform, die allen Abteilungen – einschließlich Marketing, Vertrieb, Handel und Service – eine einzige, gemeinsame Sicht auf jeden Kunden bietet.“ Dank mehr als 150.000 Unternehmen als Kunden ist Salesforce.com offensichtlich auf einem guten Weg.

Damit Salesforce.com zu einem 1-Billion-Dollar-Unternehmen werden kann, muss sich der Wert des Unternehmens innerhalb von zehn Jahren ungefähr vervierfachen, was einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 15 % entspricht. Das ist keine allzu große Aufgabe für das Unternehmen, wenn man bedenkt, dass sein Gesamtumsatz in den ersten neun Monaten dieses Geschäftsjahres um 24 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist und das Unternehmen für das letzte Quartal ein ähnliches Wachstum erwartet. Ein Großteil des Umsatzes von Salesforce basiert auf Abonnements, was besonders attraktiv ist, da diese in der Regel relativ zuverlässig und automatisch sind.

Wenn sich Kunden erst einmal auf die Software-Services des Unternehmens verlassen haben, fällt es ihnen schwer, zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Diese Treue ist ein Wettbewerbsvorteil.

2. Costco

Costco (WKN: 888351), der drittgrößte Einzelhändler der Welt, wurde kürzlich mit fast 235 Mrd. US-Dollar bewertet. Auch Costco müsste den Wert ungefähr vervierfachen, um die Bewertung von 1 Billion US-Dollar zu erreichen. Das würde eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von fast 16 % erfordern.

Costco bietet Anlegern viel Grund zur Freude, da das Unternehmen seinen drei Hauptinteressengruppen überdurchschnittlich gut dient: Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre. Das Unternehmen will die Preisaufschläge auf etwa 13 oder 14 % begrenzen, bietet überdurchschnittliche Löhne und Sozialleistungen und hat in den letzten zehn Jahren einen jährlichen Wertzuwachs von durchschnittlich mehr als 21 % erzielt.

Die Einnahmen des Unternehmens stiegen im vierten Quartal und im letzten Geschäftsjahr um mehr als 17 % im Vergleich zum Vorjahr, wobei der Nettogewinn pro Aktie in beiden Zeiträumen um mehr als 20 % stieg. Wie bei jedem Unternehmen sind solch robuste Wachstumsraten für die kommenden Jahre nicht garantiert. Die Costco-Aktien sind derzeit nicht gerade billig, aber es besteht immer noch eine gute Chance, dass sich der Wert innerhalb eines Jahrzehnts vervierfacht. Und wenn nicht, dann vielleicht bald danach.

3. Shopify

Shopify (WKN: A14TJP) dürfte mit seinem irren Aufstieg seit dem Börsengang im Jahr 2015 vielen Aktionären Freue beschert haben: Die Aktien des Unternehmens sind um mehr als 8.800 % gestiegen, was einem durchschnittlichen jährlichen Gewinn von etwa 98 % entspricht. Es ist unwahrscheinlich, dass sich dieses Wachstumstempo fortsetzt, aber es gibt immer noch reichlich Möglichkeiten. Der Marktwert lag zuletzt bei 190 Mrd. US-Dollar, was bedeutet, dass es sich ungefähr verfünffachen müsste, um die Billion-Dollar-Marke zu erreichen. Das entspricht einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von etwa 18 % in den nächsten zehn Jahren.

Für das Unternehmen, das sich selbst als „The all-in-one commerce platform to start, run, and grow a business“ bezeichnet, ist das vielleicht nicht zu viel verlangt. Der Vorsitzende von Shopify, Harley Finkelstein, sagt: „Unsere Händler haben 15 Jahre gebraucht, um ein kumulatives GMV von 200 Mrd. US-Dollar zu erreichen, und nur 16 Monate, um dieses auf 400 Mrd. US-Dollar zu verdoppeln.“

Shopify bietet unterschiedlich teure Dienste für Unternehmen verschiedener Größen an, die von 29 US-Dollar monatlich für Start-ups und Unternehmer bis zu mehr als 2.000 US-Dollar monatlich für größere Unternehmen reichen. Shopify sieht seinen gesamten adressierbaren Markt (TAM) allein für kleine Unternehmen bei 153 Mrd. US-Dollar und definiert ihn als „Jeder, der mit seiner Website mehr Geld verdienen möchte, als er dafür bezahlt“. Bereits jetzt ist Shopify die Nummer 2 beim Marktanteil für E-Commerce-Verkäufe im US-Einzelhandel (Stand: Ende 2020) – nur hinter Amazon.com.

Diese drei Unternehmen sind schnell gewachsen und haben noch viel Raum für weiteres Wachstum, obwohl keines von ihnen auch nur annähernd zum Schnäppchenpreis gehandelt wird. Wer jetzt in diese Unternehmen investiert, hat als langfristiger Anleger eine gute Chance, dass sie innerhalb eines Jahrzehnts 1 Billion US-Dollar wert sind. Für noch bessere Ergebnisse und mehr Sicherheit sollte man diese Wachstumsaktien auf die Watchlist aufnehmen.

Der Artikel 3 Growth-Aktien, die in 10 Jahren 1 Billion Dollar wert sein könnten – oder schon früher ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Selena Maranjian besitzt Aktien von Amazon, Apple, Costco Wholesale, Microsoft und Salesforce.com. The Motley Fool besitzt Aktien von Amazon, Apple, Costco Wholesale, Microsoft und Salesforce.com. Dieser Artikel erschien am 13.12.2021 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

Motley Fool Deutschland 2021

Autor: Selena Maranjian, Motley Fool beitragender Investmentanalystin


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