Deutschland steckt derzeit noch immer inmitten der zweiten Coronavirus-Welle, die viele Menschen stark belastet. Besonders schwer trifft sie die hart arbeitenden Selbstständigen, von denen viele ihr Geschäft aufgeben müssen und zudem häufig ihre Altersversorgung verlieren. Einzig ein wirksamer Impfstoff oder Medikamente könnten die Lage entschärfen.

1. Biontech-Impfstoff erweist sich als hochwirksam

In dieser Beziehung gibt es jetzt allerdings Anlass zur Hoffnung. So scheinen sich Biontechs (WKN: A2PSR2) sehr gute Studienergebnisse nun auch in der Praxis zu bestätigen. Israel hatte sich frühzeitig genügend Impfstoff von Biontech gesichert und konnte deshalb bereits mehr als 44 % seiner Bevölkerung immunisieren (16.02.2021).

Die bisherigen Ergebnisse sprechen für sich. So stellte die Krankenkasse Clalit bei 600.000 zweimal geimpften im Vergleich zu 600.000 ungeimpften Personen innerhalb der gleichen Altersgruppe eine Reduktion der symptomatischen Erkrankungen um 94 % fest.

Wie Clalit weiterhin mitteilte, sank das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf um 92 %. Personen, die sich trotz Impfung infizierten, entwickelten meist nur noch milde Symptome. Maccabi, eine zweite israelische Krankenkasse, konnte unter 500.000 geimpften Personen nur noch bei 0,01 % eine Neuinfektion und keinen einzigen Todesfall mehr feststellen.

Diese Ergebnisse zeigen sehr eindrucksvoll, dass Biontechs Impfstoff auch in der Praxis in etwa so hochwirksam ist, wie er sich bereits in den Studien erwiesen hat.

2. Curevac-Impfstoff-Prüfung beginnt

Curevacs (WKN: A2P71U) beruht ähnlich wie Biontechs Impfstoff auf der mRNA-Technologie. Deshalb ist anzunehmen, dass er sich in einer aktuell noch laufenden klinischen Massenstudie ebenfalls als sehr wirksam erweisen wird.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat aufgrund der bekannten Resultate nun ein rollierendes Zulassungsverfahren aufgenommen. Dies sind gute Neuigkeiten für die Curevac-Aktie, denn so könnte der entsprechende Impfstoff nach Abschluss der Phase-III-Studie sehr schnell zugelassen werden.

Curevac hat bereits erste vielversprechende Ergebnisse an die EMA übermittelt. Offiziell wird im März 2021 mit Resultaten aus der entscheidenden Phase-III-Studie gerechnet. Im Laufe des zweiten Quartals 2021 strebt das Unternehmen eine Marktzulassung an.

3. Johnson & Johnson stellt Zulassungsantrag

Mit Johnson & Johnsons (WKN: 853260) könnte im März 2021 ein vierter Impfstoff in der Europäischen Union (EU) zugelassen werden. Damit wäre der aktuell noch heiß diskutierte Impfstoff-Mangel behoben. Der amerikanische Konzern hat jetzt einen entsprechenden Antrag gestellt.

Die EU hat 200 Mio. Impfdosen bei Johnson & Johnson bestellt, mit der Option auf den Nachkauf von weiteren 200 Mio. Hier genügt eine einmalige Impfung, um einen genügenden Schutz aufzubauen. In mehreren Phase-III-Studien wurde eine durchschnittliche Wirksamkeit von 66 % erreicht. Der Schutz vor einer schweren Erkrankung liegt 28 Tage nach der Impfung bei 85 %. Zudem trat unter den geimpften Personen bisher kein Todesfall auf.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt Johnson & Johnson.

Motley Fool Deutschland 2021

Autor: Christof Welzel, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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