Derzeit stehen zwar vor allem die Nel (WKN: A0B733)-Aktie und die Plug Power (WKN: A1JA81)-Aktie im Fokus vieler Anleger (wahrscheinlich, weil sie gerade stark steigen), doch es gibt mittlerweile viele andere Unternehmen im Wasserstoffsektor, die ebenfalls von sich reden machen, profitieren und zuletzt über gute Neuigkeiten berichten konnten.

1) PowerCell Sweden kooperiert mit Soltech

Zu ihnen gehört beispielsweise PowerCell Sweden (WKN: A14TK6). Das Unternehmen gab kürzlich eine neue Kooperation mit dem Anbieter von Solarenergielösungen Soltech Energy (WKN: A140K4) bekannt. Zusammen möchten sie stationäre Energielösungen auf Basis von Brennstoffzellen- und Solartechnologien erforschen.

Zu Beginn der Zusammenarbeit werden beide eine Machbarkeitsstudie durchführen, die am Ende für den schwedischen Hersteller von Kabeln und Freileitungen Amokabel aus Alstermo (Schweden) eine stationäre Energielösung zum Ziel hat. Insbesondere soll geprüft werden, ob Amokabels Problem der teilweise unzureichenden Netzkapazität mit einer Anlage, die aus Sonnenenergie Wasserstoff erzeugt und bei Bedarf zusätzlich Energie freisetzen kann, gelöst werden kann.

Dazu Soltech Energys Vorstandsvorsitzender Stefan Ölander: „Diese Zusammenarbeit ist ein Durchbruch, um allen Unternehmen und dem öffentlichen Sektor bei den großen Problemen einer unzureichenden Netzkapazität zu helfen. Wir sehen große Chancen und sind stolz und glücklich, dass PowerCell Sweden uns als Partner gewählt hat.“

2) Ballard Power Systems stellt Schifffahrtsantriebslösung vor

Die internationale Schifffahrt hat sich vorgenommen, ihren CO2-Ausstoss bis 2050 zu halbieren. Dies kann nur mit alternativen Treibstoffen gelingen. Ballard Power Systems (WKN: A0RENB) hat diesen neuen Geschäftsbereich für sich entdeckt und produziert dafür die passenden Lösungen.

Mit seinem FC wave-Brennstoffzellensystem hat Ballard Power Systems kürzlich ein 200 kW-Modul vorgestellt, das auf eine Multi-Megawatt-Anlage erweitert werden kann. Dabei liegt die Systemlebensdauer bei mehr als 30.000 Betriebsstunden.

Die Einheit kann neben dem Schiffsantrieb auch stationär für jede andere Verwendung Energie liefern. „Die weltweiten Bemühungen zur Dekarbonisierung schließen auch kommerzielle maritime Aktivitäten ein, bei denen Ballard Power Systems beabsichtigt, seine führende Position im Bereich emmissionsfreier Brennstoffzellenlösungen auszubauen“, so Ballard Power Systems’ leitender kaufmännischer Geschäftsführer Rob Campbell.

3) BASF kooperiert mit GPhilos

Auch BASF (WKN: BASF11) profitiert indirekt vom wachsenden Wasserstoffmarkt. So hat die Konzerntochter BASF New Business nun mit der südkoreanischen Power-to-Gas-Firma GPhilos eine Kooperation geschlossen, die weltweit gültig ist. BASF wird zukünftig groß angelegte Natrium-Schwefel-Batterien an GPhilos liefern, sodass die zur Wasserstoffproduktion genutzte Windenergie zwischengespeichert werden kann.

Somit ist eine kontinuierliche Produktion von grünem Wasserstoff gewährleistet, auch wenn der Wind einmal nicht weht. Beide erwarten sich von der Zusammenarbeit eine deutliche Kosteneinsparung und mehr Aufträge. Kein Land der Welt hat sich bisher so stark der Produktion und Verwendung von grünem Wasserstoff zur CO2-schonenden Lösung aller Energieprobleme verschrieben wie Südkorea. Aber auch die EU hat kürzlich mit einer weitreichenden Wasserstoffstrategie nachgezogen.

BASF könnte mit seinen Batterien von weiteren Wind- oder Solar-zu-Wasserstoff-Projekten profitieren. „Die Produktion von grünem Wasserstoff ist ein aufstrebender Markt und eine vielversprechende Anwendung für NAS-Batterien. Mit GPhilos haben wir nun einen starken und kompetenten Partner, um diese Anlagen zu einem beachtlichen Unternehmen zu entwickeln“, so BASF New Business IBU Energy-Direktor Dr. Frank Prechtl.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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Autor: Christof Welzel, Motley Fool beitragender Investmentanalyst

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