Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds hat sich in den letzten Jahren als Exit-Möglichkeit für Anleger etabliert. Eine Übersicht der Entwicklung des Zweitmarkts von der Gründung bis zum heutigem Marktpotential.

Im Bereich der geschlossenen Fonds gab es lange Zeit keine mit den Wertpapierbörsen vergleichbare Möglichkeit, gebundenes Kapital zu liquidieren. Die fehlende Liquidität und Transparenz waren die Treiber für die Börse Hamburg gemeinsam mit lokal ansässigen Banken, eine Plattform nach börslichen Usancen zu initiieren. So entstand die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG im Jahr 2004. Zwei Jahre später kam die Deutsche Zweitmarkt AG hinzu. Der Zweitmarkt für geschlossene Fonds hat den Markt für geschlossene Fonds so komplettiert und einen illiquiden Markt liquide gemacht. Für die Marktdurchdringung musste allerdings anfänglich ein hoher vertrieblicher Aufwand betrieben werden. Neben Treuhändern/Emittenten wurden auch Vertriebspartner benötigt, um das neue Geschäftsmodell salonfähig zu machen. Heute ist das Geschäftsmodell des Zweitmarkts weithin akzeptiert und hat sich als wichtiger Marktbestandteil etabliert. Als Makler übernehmen die beiden Zweitmarktplattformen die komplette Abwicklung für Käufer und Verkäufer und sorgen für die rechtlich sichere Übertragung von Fondsanteilen.



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