BERGISCH GLADBACH (dpa-AFX) - Die anhaltende Schwäche der Automärkte hat das Ergebnis der Beteiligungsgesellschaft Indus Holding <DE0006200108> im vergangenen Jahr belastet. Der operative Gewinn vor Wertminderungen (Ebit) sackte im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozent auf 135 Millionen Euro ab, wie das SDax <DE0009653386>-Unternehmen am Donnerstag in Bergisch Gladbach bei der Vorlage vorläufiger Jahreszahlen mitteilte. Damit lag Indus Holding am oberen Ende der zuvor angepassten Prognose.

Die Probleme der Autoindustrie hatten im vergangenen Jahr die Pläne von Indus durchkreuzt. Das Unternehmen musste bei seinen Gewinnplänen zurückrudern. Während im Segment Fahrzeugtechnik deutliche Rückgänge zu verzeichnen waren, erzielte die Beteiligungsgesellschaft den Angaben zufolge Rekordergebnisse in den Segmenten Maschinen- und Anlagenbau sowie Bau und Infrastruktur. Auch der Bereich Medizin- und Gesundheitstechnik entwickelte sich gut.

Der Umsatz stieg insgesamt leicht um 2 Prozent auf 1,74 Milliarden Euro. Angaben zur Dividende und zum Überschuss machte die Beteiligungsgesellschaft zunächst nicht. Die vollständige Bilanz und die Prognose für 2020 will Indus am 30. März vorlegen./eas/jha/