Der Dax muss ohne die Unterstützung der US-Indizes in die neue Handelswoche starten. Diese bleiben am heutigen Montag (06.09.) feiertagsbedingt (Labor Day) geschlossen. An Themen dürfte es den Marktakteuren dennoch nicht mangeln. Zum einen gilt es, den US-Arbeitsmarktbericht für August vom vergangenen Freitag (03.09.) noch weiter einzupreisen und zum anderen gab es mit den aktuellen Daten zur Auftragsentwicklung in der deutschen Industrie bereits „hauseigene“ Nachrichten zu verarbeiten. Aus charttechnischer Sicht bleibt die Marke von 16.000 Punkten für den Dax das Maß der Dinge. Der Index bewegt sich zwar weiterhin in unmittelbarer Reichweite zur psychologisch wichtigen Marke, doch bislang gelingt es ihm nicht, den entscheidenden Vorstoß zu lancieren. Frische Impulse könnten auch unsere beiden heutigen Protagonisten Adidas und Puma gebrauchen. Bleiben wir zunächst bei Puma.

Puma – Hier muss mehr kommen!

Nach der für den 20. September geplanten Erweiterung des Dax von 30 auf 40 Titel wird auch Puma (WKN: 696960  ISIN: DE0006969603  Ticker-Symbol: PUM) im Index vertreten sein. Die Nachricht vom „Aufstieg“ führte aber noch zu keinen gravierenden Kursausschlägen in der Aktie des Sportartikelherstellers Puma.

Puma

Das markante Bewegungshoch nahe der Marke von 110 Euro hat noch Bestand. Zuletzt fiel die Aktie unter die 105 Euro zurück. Damit rücken nun unweigerlich die 100 Euro in den Fokus des Handelsgeschehens. Für Puma muss es nun darum gehen, den Kontakt zum Widerstand bei 110 Euro nicht vollends zu verlieren. Vor diesem Hintergrund wäre es eminent wichtig, wenn es der Aktie gelingen würde, oberhalb von 100 Euro zu verbleiben. Geht es signifikant darunter, muss eine Neubewertung der Lage erfolgen. Auf der Oberseite ist die Aufgabenstellung klar definiert – Puma muss nachhaltig über die 110 Euro ausbrechen, um ein frisches Kaufsignal zu installieren und die Tür weit aufzustoßen.

Adidas – Nun gilt es für die Aktie!

Adidas (WKN: A1EWWW  ISIN: DE000A1EWWW0  Ticker-Symbol: ADS) bewegt sich aktuell innerhalb einer spannenden Chartkonstellation.

Adidas

Die Korrekturphase der letzten Wochen ließe sich in das Korsett einer bullischen Keil-Formation (grün dargestellt) pressen. Nicht selten werden diese Keile mit einem aufwärtsgerichteten Vorstoß über die Oberseite aufgelöst. Ob es auch in diesem Fall so sein wird, muss abgewartet werden. Aus charttechnischer Sicht gilt es für Adidas zunächst, einen deutlichen Rücksetzer unter die 300 Euro zu vermeiden. Insbesondere sollte hierbei die Zone 290 /287 Euro im Auge behalten werden. Sollte es darunter gehen, muss die Lage für Adidas neu bewertet werden. Ein Sprung über die 320 Euro wäre hingegen ein erster Achtungserfolg.

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