Einen vergleichsweise robusten Wochenausklang verzeichneten die Aktien der US-Technologiekonzerne am Freitag (19.06.). Der Aufwärtsdrang im Sektor scheint auf den ersten Blick ungebrochen zu sein, dennoch profitieren längst nicht (mehr) alle Technologiewerte von der optimistischen Stimmung. Bei einigen klemmt es derzeit, um es einmal plakativ zu formulieren. Unser heutiger Protagonist steht stellvertretend für die Fraktion von Aktien, bei denen es vor dem Hintergrund der aktuellen Lage jedoch ausgesprochen gut läuft.

Adobe Aktie

Die Aktie des Softwareunternehmens Adobe (WKN: 871981 ISIN: US00724F1012 Ticker-Symbol: ADB), hat aktuell ohne Zweifel das Momentum auf ihrer Seite, lieferte in den letzten Wochen eine beeindruckende Vorstellung und eilt derzeit von Hoch zu Hoch.

Der obere 6-Monats-Chart offenbart ein durchaus als imposant zu bezeichnendes Bild. Die Aktie befindet sich in einem stark ausgeprägten Aufwärtstrend und vermochte es auf ihrem Weg gen Norden, einen wichtigen Widerstand nach dem anderen aus dem Weg zu räumen; nicht zuletzt gilt dieses in Bezug auf das markante Februar-Hoch bei 386,7 US-Dollar.

Diese Ausbruchssituationen sind mitunter heikle Angelegenheiten, doch die Aktie des US-amerikanischen Softwareproduzenten ließ von Anfang an keine großen Zweifel an der Nachhaltigkeit des Ausbruchs aufkommen. Mit anderen Worten: Sie hielt sich nicht lange am Widerstandsniveau auf und konnte sich über eine dynamische Bewegung zügig vom Februar-Hoch lösen. Doch nicht nur die recht dynamische Gestaltung des Ausbruchs gilt es hervorzuheben. Nicht minder wichtig war es, dass dieses Niveau während des späteren Rücksetzers nicht wieder signifikant unterschritten wurde.

Mittlerweile hat sich die Aktie auf über 429 US-Dollar aufgeschwungen und konnte dieses exponierte Niveau auch ins Wochenende retten. Auf der Oberseite ist der Weg somit erst einmal frei. Die überkauften Tendenzen mahnen jedoch zur Vorsicht. Mit Gewinnmitnahmen muss gerechnet werden. Idealerweise spielen sich diese oberhalb des „alten“ Februar-Hochs bei 386,7 US-Dollar ab. Sollte es signifikant darunter gehen, muss die Lage neu bewertet werden.

Starke Fundamentaldaten

Nicht zuletzt hatten die vor einigen Handelstagen vorgelegten Quartalszahlen maßgeblichen Anteil an der bislang imposanten Vorstellung der Aktie. Das Unternehmen legte kürzlich die Zahlen für das 2. Quartal seines Fiskaljahres 2020 (entspricht 3-Monats-Zeitraum zum 29.05.) vor. Mit einem Umsatz in Höhe von 3,13 Mrd. US-Dollar und einem bereinigten Gewinn in Höhe von 1,19 Mrd. US-Dollar (entspricht EPS in Höhe von 2,45 US-Dollar) konnte das Unternehmen mehr als nur überzeugen. Analysten und Aktionäre honorierten die Zahlen.

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