Nach einem verlängerten Wochenende stiegen die US-Börsen am gestrigen Dienstag (18.01.) wieder ins Handelsgeschehen ein. Man kann in Bezug auf die US-Indizes durchaus von einem holprigen Start in die Handelswoche sprechen. Erneut aufgeflammte Zinsängste machten vor allem den Technologieaktien das Leben gestern schwer.

Auch unsere beiden heutigen Protagonisten Adobe und Applied Materials konnten sich der angespannten Gemengelage nicht entziehen. Bleiben wir zunächst aber bei der Aktie des Produzenten für Fertigungsanlagen für die Chip-Industrie Applied Materials.

Applied Materials – Das wird nun entscheidend!

In einem schwierigen Umfeld verstand es Applied Materials Inc. (WKN: 865177  ISIN: US0382221051  Ticker-Symbol: AP2) bislang, Konsolidierungstendenzen abzuwehren; von gelegentlichen zeitlich und auch preislich begrenzten Verschnaufpausen einmal abgesehen.

Applied Materials

Zuletzt bäumte sich Applied Materials sogar noch einmal auf und unternahm den Versuch, signifikant über die 160 US-Dollar vorzustoßen. Trotz vielversprechender Ansätze gelang es Applied Materials bislang nicht, dieses Unterfangen erfolgreich umzusetzen. Im Vergleich zu anderen Tech-Werten macht Applied Materials noch einen recht stabilen Eindruck, wenngleich es gestern deutlich nach unten ging.

Für Applied Materials wird es nun entscheidend werden, den Rücksetzer auf die Zone 146 US-Dollar / 140 US-Dollar zu begrenzen, die gegenwärtig von der 200-Tage-Linie verstärkt wird. Sollte Applied Materials dennoch unter die 140er Marke abtauchen müssen, wäre Obacht geboten. In diesem Fall könnte sich die Bewegung auf der Unterseite bis auf 123 US-Dollar ausdehnen.

Adobe – Das ist gar nicht gut.

Unsere letzte Kommentierung (vom 10.01.) zur Aktie des Softwareunternehmens Adobe (WKN: 871981  ISIN: US00724F1012  Ticker-Symbol: ADB) überschrieben wir mit „Droht der nächste Kursrutsch?“. Zum damaligen Zeitpunkt stand die eminent wichtige Unterstützung von 500 US-Dollar massiv unter Druck.

Adobe

Zum befürchteten Bruch der 500er Marke inkl. anschließender Ausdehnung der Korrektur in Richtung 470 US-Dollar kam es bislang nicht. Doch die Gefahr ist für Adobe offenkundig noch nicht gebannt.

Die Aktie versuchte sich zwischenzeitlich an einer Erholung. Diese erlangte jedoch keine Relevanz. Adobe musste den Vorstoß vor dem Erreichen der wichtigen Marke von 550 US-Dollar abbrechen und orientiert sich seitdem wieder gen Süden. Das Unvermögen, Aufwärtsmomentum zu kreieren, sollte weiterhin zur Vorsicht mahnen.

Kurzum. Adobe befindet sich aktuell in einer wichtigen Phase. Ein Bruch der 500 US-Dollar wäre ein herber Rückschlag. Solange es Adobe aber nicht gelingt, den Widerstand von 550 US-Dollar zurück zu erobern, sollte dieses Szenario mit einkalkuliert werden.

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