Die US-Börsen waren am gestrigen Montag (04.07.) feiertagsbedingt geschlossen. Mit entsprechender Anspannung dürfte daher dem heutigen Einstieg der US-Akteure in das Handelsgeschehen nach dem langen Wochenende entgegengesehen werden.

In den kommenden Tagen steht eine Vielzahl von Terminen an. Bereits am heutigen Dienstag (05.07.) werden die wichtigen Daten zur Entwicklung der US-Werkaufträge veröffentlicht. Am morgigen Mittwoch (06.07.) wird das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung erwartet.

Und nicht zuletzt hält der kommende Freitag (08.07.) mit dem US-Arbeitsmarktbericht für Juni das vermeintliche Wochenhighlight in puncto Daten bereit.

Für unsere beiden heutigen Protagonisten Adobe und Applied Materials brechen schwierige, aber gleichzeitig auch interessante Handelstage an. Zum einen ist die Situation im (US-)Technologiebereich weiterhin ambivalent. Zum anderen befinden sich sowohl Adobe als auch Applied Materials in charttechnisch überaus spannenden Konstellationen. Bleiben wir zunächst bei Applied Materials.

Applied Materials – Das könnte bitter werden.

Unsere letzte Kommentierung zur Aktie des Produzenten für Fertigungsanlagen für die Chip-Industrie Applied Materials Inc. (WKN: 865177  ISIN: US0382221051  Ticker-Symbol: AP2) überschrieben wir am 28.06. mit „Aktie vor wichtiger Hürde..“.

Zum damaligen Zeitpunkt attackierte Applied Materials den eminent wichtigen Widerstandsbereich von 100 US-Dollar.

Applied Materials

Ein Ausbruch über 100 US-Dollar hätte Applied Materials wieder etwas Luft verschafft, doch dazu kam es nicht. Der Versuch scheiterte, Applied Materials drehte wieder nach unten ab und erreichte am Ende der letzten Handelswoche erneut den Bereich von 88,5 US-Dollar und damit das Niveau des vorherigen Verlaufstiefs.

Die 88,5 US-Dollar bilden in Kombination mit den 84 US-Dollar bilden eine eminent wichtige Unterstützung für Applied Materials. Sollte es für die Aktie darunter gehen, ist Obacht geboten.

Kurzum. Die Chance auf eine Bodenbildung ist da. Allerdings müsste Applied Materials hierzu den aktuellen Rücksetzer idealerweise oberhalb von 88,5 US-Dollar halten. Einen Rücksetzer unter die 84 US-Dollar gilt es, in jedem Fall zu verhindern. Anderenfalls wäre das Thema Bodenbildung vom Tisch und es könnte noch einmal bitter werden.

Adobe – Nun gilt es!

Die Aktie des Softwareunternehmens Adobe (WKN: 871981  ISIN: US00724F1012  Ticker-Symbol: ADB) befindet sich in einer ganz ähnlichen Konstellation.

Adobe

Auch Adobe scheiterte zunächst mit einem Erholungsversuch (in diesem Fall erwies sich der Widerstandsbereich 400 US-Dollar / 410 US-Dollar als zu hohe Hürde) und drehte dann nach unten ab. In den letzten Handelstagen näherte sich Adobe mit großen Schritten dem Niveau des letzten Tiefs bei knapp 350 US-Dollar.

Ein Bruch dieser Zone würde das Chartbild von Adobe massiv eintrüben. Kurzum. Für Adobe ist die Aufgabenstellung klar definiert. Die Aktie muss über die 410 US-Dollar und darf nicht unter die 350 US-Dollar zurücksetzen.

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Der Technologiesektor ächzt unter der Last der Korrektur. Auch in der abgelaufenen Handelswoche verpasste er es, für eine Entlastung zu sorgen. Die leichten Zugewinne am Freitag (01.07.) ändern an der Gesamtlage wenig.

Unsere drei heutigen Protagonisten QualcommTexas Instruments und IBM stehen nach wie vor unter dem Einfluss der Korrektur, wenngleich aber in Bezug auf IBM festgestellt werden kann, dass sich die Aktie vor dem Hintergrund der aktuellen Gemengelage sehr gut schlägt. Hier müsste allerdings noch der entscheidende Schritt erfolgen. weiterlesen

Bayer – Das ist kritisch! BASF – Abverkauf vor dem Ende?

Der Dax beendete am Freitag (01.07.) eine überaus anspruchsvolle Handelswoche. Nachdem der Index zuvor die psychologisch wichtige Marke von 13.000 Punkten aufgeben musste, unternahm er am Freitag noch einmal den Versuch, den charttechnischen Schaden zu begrenzen.

Letztendlich beendete der Index die Handelswoche unterhalb der wichtigen Marke von 13.000 Punkten. Damit droht ihm unter charttechnischen Aspekten weiteres Ungemach. Ein Test des März-Tiefs (ca. 12.438 Punkte) ist weiterhin ein mögliches Szenario für den Dax.

Auch unsere beiden heutigen Protagonisten Bayer und BASF mussten zuletzt kräftige Verluste verkraften. Unsere letzte Kommentierung (24.06.) zu beiden Werten überschrieben wir mit „Alarmstimmung. Nächster Ausverkauf droht!“.

Mittlerweile sind ein paar Handelstage vergangen, sodass eine Bestandsaufnahme angebracht wäre. weiterlesen

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