FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die im regulären Handel nur moderat gesunkenen Aktien von Bayer sind am Mittwoch nachbörslich stärker unter Druck geraten. Auf der Handelsplattform Tradegate wurden sie zuletzt mit 51,64 Euro und damit 3,1 Prozent unter dem offiziellen Schlusskurs gehandelt. Auf Xetra hatten sie den Handel relativ unscheinbar im Dax -Mittelfeld beendet. Der Chemie- und Pharmakonzern hatte nach dem Börsenschluss auf Xetra unter anderem ein neues Sparprogramm angekündigt und sich zur Dividendenperspektive geäußert.

Um in einem anhaltend herausfordernden Marktumfeld bestehen zu können, will Bayer ab 2024 zusätzlich mehr als 1,5 Milliarden Euro pro Jahr an Kosten einsparen. Außerdem bestätigte der Konzern den bereits gesenkten Ausblick für dieses Jahr. Demnach werde sich vorerst voraussichtlich nichts an der Situation ändern, dass die Corona-Krise die Wachstumserwartungen vor allem in der Agrarbranche reduziert. Auf dem Kurs lastete womöglich auch die Aussage, dass die Dividenden-Ausschüttungsquote in den kommenden Jahren am unteren Ende des Korridors liegen wird und nicht am oberen Ende wie in den vergangenen Jahren./tih/he

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