FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Kurseinbruch um 13 Prozent vom Vortag nach dem schwachen Ausblick für 2021 sind die Aktien des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer auch am Freitag unter Druck geblieben. Die Papiere der Leverkusener sanken um weitere 3,7 Prozent auf 44,605 Euro. Sie rutschten damit als einziger Dax -Titel unter das Tief des Corona-Crashs vom März. Die 29 Kollegen im Leitindex haben die Crash-Verluste zumindest deutlich eingedämmt.

Von Analystenseite ist es zum Wochenschluss recht ruhig, nachdem es am Vortag bereits Abstufungen hagelte. Bei den Anlegern ist die Aktie zunächst unten durch. Angesichts der aktuellen Lage sei es "eigentlich ein Unding", dass erst jüngst der Vertrag mit dem Vorstandschef Werner Baumann langfristig verlängert worden sei, sagte ein Börsianer. Seit Baumann im Mai 2016 die Konzernführung übernommen hat, hat sich der Kurs der Bayer-Aktie in etwa halbiert./ag/jha/