FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Entscheidung einer US-Richterin, den Schadenersatz im einem US-Glyphosatprozess gegen Monsanto nur zu senken, hat die Bayer-Aktien am Dienstagmorgen belastet. Sie fielen beim Broker Lang & Schwarz (L&S) im Vergleich zum Xetra-Schluss um 1,03 Prozent auf 75,75 Euro.

Die zuständige Richterin Suzanne Ramos Bolanos will zwar die in einem früheren Urteil gegen die neue Bayer-Tochter verhängten millionenschweren Schadenersatzzahlungen stark senken, wies aber einen Antrag auf einen neuen Prozess ab. Bayer will dagegen in Berufung gehen, da das Urteil nach Ansicht der Leverkusener im Widerspruch zu den im Prozess vorgelegten Beweisen steht.

Wenngleich die Richterin statt der im August von einer Geschworenenjury beschlossenen insgesamt 289 Millionen Dollar eine Entschädigung von lediglich 78 Millionen Dollar (68 Mio Euro) für angemessen halte, sei ihre Entscheidung ein Rückschlag für Bayer, sagte ein Händler. Einige Investoren hätten gehofft, dass der Prozess neu aufgerollt werde./mis/jha/

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