FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Eine Abstufung der Privatbank Berenberg hat den Fraport-Papieren am Mittwoch einen schwachen vorbörslichen Handelsstart eingebrockt. Sie fielen auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um 1,4 Prozent auf 57,98 Euro.

Nach dem guten Lauf in den vergangenen zwölf Monaten seien die Aktien europäischer Flughafenbetreiber nicht mehr so vielversprechend, schrieb Analyst William Fitzalan Howard und stufte Fraport von "Kaufen" auf "Halten" ab. Die Umstrukturierung der Frankfurter sei eingepreist und das Passagieraufkommen wegen des hohen Anteils an Geschäftsreisenden und des Interkontinentalverkehrs anfällig für coronabedingte Einbußen.

Die Fraport-Aktien stehen, wie viele andere Reisewerte auch, schon seit Mitte Juni unter Druck. So fürchten Anleger abermalige Reiseeinschränkungen wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus. Seit dem Zwischenhoch Mitte des Monats haben die Fraport-Papiere bereits rund neun Prozent eingebüßt./edh/mis

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