FRANKFURT (dpa-AFX) - Aktien von Klöckner & Co haben am Freitag unter einem negativen Analystenkommentar gelitten. Eine gestrichene Kaufempfehlung durch Warburg Research drückte die Papiere des Stahlhändlers zuletzt mit 3,9 Prozent auf 11,53 Euro ins Minus. Durch den Kursrutsch, der auf dem niedrigsten Tagesniveau sogar bis 11,32 Euro reichte, geriet die 21-Tage-Durchschnittslinie in Gefahr. Zuletzt aber konnte sich der Kurs über dieser kurzfristigen Trendlinie behaupten, die derzeit bei 11,46 Euro verläuft.

Analystin Cansu Tatar sieht bei Klöckner & Co nach einem "exzellenten vierten Quartal" und einem soliden Ausblick auf 2022 den Höhepunkt des positiven Nachrichtenflusses erreicht und argumentierte so für ihre Abstufung von "Buy" auf "Hold". Sie glaubt, dass der Rückenwind durch das von hohen Stahlpreisen geprägte Branchenumfeld nachlassen dürfte und reduzierte die Gewinnerwartungen für 2023. Neben der Studie verwies ein Händler außerdem darauf, dass die in China gezahlten Kassapreise an den Warenbörsen zuletzt unter Druck gekommen seien./tih/jha/