Erfolgsinvestoren wie Peter Lynch oder Warren Buffett orientieren sich nicht am Gesamtmarkt, an makroökonomischen Faktoren oder gar Wirtschaftsprognosen. Sie konzentrieren sich allein auf die Analyse von einzelnen Unternehmen. Sind Aktien guter Firmen günstig bewertet, kaufen sie und halten langfristig. So erzielen sie Renditen von mehr als 20 %, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen.

Zwischenzeitliche Schwankungen sind von geringer Bedeutung. Bei guten Substanz-Unternehmen fallen sie ohne geringer als am Gesamtmarkt aus und meist zahlen sie auch während der Schwächephase eine Dividende.

KWS Saat-Aktien besitzen Qualität

Aktuell gibt es wieder mehr wunderbare Aktien zu einem günstigen Preis. Dazu gehört auch KWS Saat (WKN: 707400). Das Unternehmen wurde bereits 1856 gegründet, sitzt in Einbeck (Deutschland) und zählt zu den weltgrößten Saatgutproduzenten.

Die Segmente gliedern sich in Mais, Zuckerrüben, Getreide und Gemüse. KWS Saat züchtet in diesen Bereichen viele verschiedene Saatgutarten und forscht zudem an widerstandfähigen Pflanzen, die Krankheiten, Hitze und Schädlinge besser verkraften und so den Ertrag steigern. Im vergangenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen etwa 250 Mio. Euro in die Forschung investiert.

KWS Saat beschäftigt weltweit in 70 Ländern etwa 6.000 Mitarbeiter. Dazu zählen hauptsächlich die Regionen Europa sowie Nord- und Südamerika.

Das Unternehmen befindet sich weiterhin fest in Familienbesitz. 27,7 % der Anteile gehören der Arend-Oetker-Familie und 26,8 % der Giesecke-Buechting-Familie, die beide im Management oder im Aufsichtsrat vertreten sind. Weitere 15,4 % hält der Möbelhändler Hans Joachim Tessner.

Sie stellen eine positive Geschäftsentwicklung sicher, die sich in den Zahlen und in der Aktienkursentwicklung niederschlägt.

Geschäftszahlen und aktuelle Entwicklungen

Umsatz und Gewinn sind zwischen 2012 und 2021 von 986 auf 1.310 Mio. Euro beziehungsweise von 94 auf 111 Mio. Euro gestiegen. Die Gewinnmarge lag bei durchschnittlich 8,5 % und die Gesamtkapitalrendite erreichte im Mittel 6,1 %. Die Eigenkapitalquote lag zuletzt bei guten 43,4 %.

Wer schon seit dem Jahr 2000 dabei ist, konnte bisher sein Geld ver-5,5-fachen. Der DAX legte im gleichen Zeitraum nur etwa 82 % zu (19.07.2022).

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2021/2022 steigerte KWS Saat seinen Umsatz um 13,3 % auf 1.213,7 Mio. Euro. Grund waren höhere Verkaufspreise und eine starke Nachfrage. Der Gewinn lag mit 135,2 Mio. Euro 0,7 % unter dem Vorjahreswert. Die hohe Inflation und Folgen des Ukrainekrieges wirkten sich negativ aus.

Im Gesamtjahr 2021/2022 geht KWS Saat nun von einem Umsatzwachstum in Höhe von etwa 10 % und einer EBIT-Marge von 8 bis 9 % aus.

Der Aktien sind zuletzt infolge der höheren Belastungen gefallen, sodass sie nun unterbewertet sind. Langfristig gleicht sich dieser Effekt sehr wahrscheinlich wieder aus, sodass die Wertpapiere später umso stärker steigen sollten.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2022

Autor: Christof Welzel, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (TMFcwelzel)


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