TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Ohne klare Richtung sind die fernöstlichen Börsen in die neue Handelswoche gegangen. Noch immer drücke die Möglichkeit einer zweiten Pandemiewelle des Coronavirus auf die Stimmung, beschrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba am Montag die Börsenlage.

Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank sprach von einer "kleinen zweiten Welle" in China. In der vergangenen Woche habe es dort im Schnitt rund 40 Neuinfektionen pro Tag gegeben. Tendenziell belastend wertete Reid auch die Nachricht, dass die chinesische Regierung ein Sicherheitsbüro in der früheren britischen Kronkolonie Hongkong einrichten will. An der dortigen Börse gab der Leitindex Hang Seng zuletzt mit 0,9 Prozent auf 24 417 Zähler deutlicher nach.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 gab zum Handelsschluss um 0,18 Prozent auf 22 437,27 Punkte moderat nach. Der chinesische CSI mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen sank im späten Handel um 0,04 Prozent auf 4097 Punkte./bek/jha/