TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Am Donnerstag haben die asiatischen Börsen sich in unterschiedliche Richtungen bewegt. Während es in Japan abermals zu Verlusten kam, schlugen sich die chinesischen Märkte besser. In Südkorea ging es sogar deutlich nach oben. In dem Land war die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder auf unter 100 gesunken. Die maßgeblichen Indizes kletterten um über zwei Prozent.

Damit blieben die schwachen US-Vorgaben ohne entsprechende Auswirkungen in Asien. "Die Schwankungen nehmen ab und es sieht so aus, als würde die Neigung zu panischen Verkaufsreaktionen geringer werden", schrieb Marktstratege Stephen Innes von AxiCorp in einem Kommentar. Allerdings dürften die Aktienmärkte kaum eine schnelle Erholung vollziehen. Investoren wollten zunächst fallenden Infektionszahlen und ein Ende der Einschränkungen weltweit sehen. Bis dahin blieben die wirtschaftlichen Auswirkungen der Restriktionen wegen der Corona-Epidemie die große Unbekannte.

Der japanische Nikkei-225 sank um 1,37 Prozent auf 17 818,72 Punkte. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen wurde zuletzt mit einem Aufschlag von 0,91 Prozent auf 3708,37 Punkte gehandelt. In Hong Kong lag der Hang Seng im späten Handel mit 0,13 Prozent im Plus bei 23 114,83 Zählern./mf/mis