TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die größeren asiatischen Börsen haben am Freitag zumeist fest geschlossen. Damit endet eine wechselhafte Handelswoche versöhnlich. Auf Wochensicht reicht dies jedoch nicht ganz, um die zwischenzeitlichen Verluste aufzuholen. Im Vergleich zum vergangenen Freitag liegen die wichtigsten Indizes daher etwas im Minus.

Die US-Börsen verzeichneten zwar nur leichte Gewinne, konnten sich bis Handelsende aber von anfänglichen Abgaben erholen, was den asiatischen Märkten gute Vorgaben lieferte. Dabei hätten zwei Nachrichten geholfen, merkte Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda an. So erlaubt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den meisten Geschäftsbanken ab Juli wieder Dividenden auszuschütten und eigene Aktien zurückzukaufen. Zudem verdoppelte US-Präsident Joe Biden sein Ziel für die laufende Corona-Impfkampagne.

Nicht ganz so stark wie an den anderen größeren asiatischen Börsen ging es in Australien nach oben. Halley verwies unter anderem auf das Hochwasser, mit dem das Land kämpft. Starke Regenfälle und Überschwemmungen machen dem Osten Australiens zu schaffen. Zu leichten Verlusten kam es unterdessen an der neuseeländischen Börse. Die Marktstrategen der Deutschen Bank um Jim Reid verwiesen auf den Renditeanstieg der Staatsanleihen des Landes.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 zog um 1,56 Prozent auf 29 176,70 Punkte an. Für den Hang-Seng-Index in Hongkong ging es zuletzt um 1,62 Prozent auf 28 352,33 Zähler nach oben. Der CSI-300-Index mit den 300 größten Unternehmen, die an Chinas Festlandbörsen notiert sind, rückte um 2,27 Prozent auf 5037,99 Punkte vor./mf/jha/