TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Asiens Aktienmärkte sind am Mittwoch meist positiv in den September gestartet. Abgesehen von den nachhinkenden Börsen in Indien und Australien ging es an den bedeutenden Handelsplätzen bergauf. Größere Gewinne gab es für den japanischen Nikkei-225 , der um 1,29 Prozent auf 28 451,02 Punkte stieg. Allgemein hieß es, überwiege derzeit wieder der Optimismus, dass die globale Wirtschaft die Probleme mit der Delta-Variante des Coronavirus gut verkraften kann - auch mit Hilfe der Notenbanken.

Der chinesische CSI 300 mit einer Auswahl der wichtigsten Unternehmen auf dem chinesischen Festland legte zuletzt sogar um 1,43 Prozent auf 4874,17 Zähler zu. Er trotzte damit der Nachricht, dass mit dem "Caixin-Index" ein weitere Stimmungsindikator aus der Industrie enttäuschte, indem er überraschend unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten fiel. Nachdem bereits der staatliche Einkaufsmanagerindex für die großen Konzerne gefallen war, hat sich damit auch die Stimmung in den kleineren und mittelgroßen Industriebetrieben weiter eingetrübt. Der staatliche Index hatte am Vortag in China die Kurse gebremst.

Das Kursbarometer der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, der Hang-Seng-Index , lag am Mittwoch im späten Handel mit 0,56 Prozent im Plus bei 26 024,00 Punkten. Der australische ASX 200 jedoch gab um 0,10 Prozent auf 7527,10 Punkte nach./tih/stk