TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien sind überwiegend mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Schwächere US-Börsen und die Furcht vor weiteren regulatorischen Eingriffen in China sorgten für Abgaben.

Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, sank zuletzt noch um fast ein halbes Prozent auf 4990,74 Punkte. In der Sonderverwaltungszone Hongkong verbuchte der Hang-Seng-Index ein noch wesentlich stärkeres Minus von 2,1 Prozent auf 25 644,00 Punkte. Insbesondere Technologie-Aktien standen dort unter Druck. Laut einem Pressebericht will die Regierung in China weiter gegen die Finanzgruppe Ant Group vorgehen. Dabei soll der Zahlungsdienst Alipay der Ant Group zerschlagen werden.

Die regulatorischen Eingriffe der Regierung sorgen bereits seit geraumer Zeit für erheblichen Druck auf den chinesischen Aktienmarkt. Im gegenwärtigen Umfeld die Kursschwächen in China für Käufe zu nutzen, gleiche weiterhin einem Griff in ein deutlich fallendes, scharfes Messer, schrieb Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda in einem Kommentar.

In Tokio legte der Nikkei 225 am Montag um 0,22 Prozent auf 30 447,37 Punkte zu. Er blieb damit klar über der 30 000-Punkte-Marke, die er in der vergangenen Woche erstmals seit April wieder hinter sich gelassen hatte. Viel fehlt dem Nikkei nicht mehr bis zu einem Hoch seit 1990.

Für den australischen ASX 200 ging es nach seiner Erholung vom Freitag zum Wochenauftakt um weitere 0,25 Prozent auf 7425,20 Punkte hoch./ajx/jha/