TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Asiens wichtigste Börsen haben zu Wochenbeginn keine gemeinsame Richtung gefunden. Während es in Japan weiter bergauf ging, verzeichneten die chinesischen Handelsplätze moderate Verluste.

In Tokio schloss der japanische Leitindex Nikkei 225 trotz schwacher Konjunkturdaten mit einem Plus von 0,56 Prozent bei 29 776,80 Punkten. Dass Japans Wirtschaft im dritten Quartal stärker als von vielen Ökonomen erwartet geschrumpft ist, konnte dem Index wenig anhaben.

Marktbeobachter rechnen nun erst recht mit einer expansiven Fiskalpolitik. Und zum anderen könnte das Wachstum im Schlussquartal angesichts der Aufhebung des Corona-Notstands am 1. Oktober sowie der allmählichen Lockerung der Restriktionen wieder deutlich anziehen.

Derweil gab der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland um 0,12 Prozent auf 4882,38 Punkte nach. Der Hang-Seng-Index der Sonderverwaltungszone Hongkong verlor 0,13 Prozent auf 25 295,50 Punkte.

Die jüngsten Daten aus der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft fielen durchwachsen aus. Der Einzelhandelsumsatz und die Industrieproduktion legten im Oktober überraschend deutlich zu. Dagegen schwächte sich der Anstieg bei den Investitionen in Sachanlagen weiter ab. Zudem entwickelten sich die Neubaupreise im vergangenen Monat sowschwach wie seit Februar 2015 nicht mehr./gl/jha/