TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI/SYDNEY (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte Asiens haben sich am Freitag erholt. Auf Wochensicht liegt die Region allerdings noch leicht im Minus. In den Vortagen hatten vor allem die chinesischen Börsen Verluste erlitten.

Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda führte die Gewinne in Japan auf Rückkäufe nach den vorherigen Abgaben zurück. Auch in China legten die Märkte zu. Halley verwies aber auf die anhaltenden Probleme des Immobilienkonzerns Evergrande. Angesichts von 300 Milliarden US-Dollar an Schulden habe ein Untergang des Unternehmens das Zeug, größere Schockwellen an den Finanzmärkten auszulösen. Gestützt habe die chinesischen Märkte der Umstand, dass die Notenbank des Landes Liquidität zur Verfügung stellte.

Die australischen Börsen, die sich zuletzt recht gut geschlagen hatten, tendierten unterdessen leichter. Der australische ASX 200 verzeichnete ein Minus von 0,76 Prozent auf 7403,70 Punkte. Der Rückgang der Eisenerzpreise belastete die Kurse der Rohstoffkonzerne, die in Sydney stark gewichtet sind.

Die japanischen Nikkei-225 zog um 0,58 Prozent auf 30 500,05 Punkte an. Der CSI-300-Index , der die 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, rückte zuletzt um 0,93 Prozent auf 4852,62 Punkte vor. In der Sonderverwaltungszone Hongkong gewann der Hang-Seng-Index im späten Handel 0,42 Prozent auf 24 770,47 Punkte./mf/jha/