TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Börsen in Asien haben sich zum Wochenauftakt von ihrer freundlichen Seite gezeigt. In Tokio achteten die Marktteilnehmer auf Aussagen von US-Präsident Donald Trump während dessen Staatsbesuchs in Japan. Eine umfassende Handelsvereinbarung zwischen den USA und Japan kommt nach Darstellung Trumps in den nächsten Wochen nicht zustande. Vieles werde bis nach den dortigen Wahlen im Juli warten, hatte Trump am Sonntag getwittert.

Das reichte offenbar, um die Anleger erst einmal zu beruhigen. Der Tokioter Leitindex <JP9010C00002> <XC0009692440> schloss 0,31 Prozent höher auf 21 182,58 Punkten. Japan hat dem US-Präsidenten seit seiner Ankunft am Samstag sprichwörtlich den Roten Teppich ausgerollt. Die Japaner wollen vermeiden, dass die USA Sonderzölle auf die Einfuhr japanischer Autos verhängen.

Aktien von Elektronik- und Telekomunternehmen waren unter den größten Gewinnern am japanischen Aktienmarkt. Für die Papiere des Autobauers Nissan <JP3672400003> ging es um knapp 1 Prozent hoch. Sie standen im Fokus, weil Fiat Chrysler <NL0010877643> eine Fusion mit dem französischen Nissan-Partner Renault <FR0000131906> anpeilt.

In China gewann der Auswahlindex der Festlandbörsen CSI 300 <CNM0000001Y0> 1,20 Prozent auf 3637,20 Zähler. Der Hongkonger Hang Seng <HK0000004322> stand gegen Handelsende indes mit 0,14 Prozent im Minus auf 27 312,01 Punkten./ajx/fba