TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Anleger an den asiatischen Börsen haben sich am Mittwoch zurückgehalten. Ein Medienbericht, demzufolge die USA erwägen, neben Huawei weitere chinesische Firmen auf ihre "schwarze Liste" zu setzen, verunsicherte die Investoren. In China gab der Markt daraufhin wieder etwas nach, während der Leitindex in Tokio mehr oder weniger auf der Stelle trat. Der Nikkei 225 <XC0009692440> schloss dort 0,05 Prozent höher mit 21 283,37 Punkten.

Bestimmendes Thema an den Börsen bleibt der Handelsstreit zwischen den USA und China. Tags zuvor hatte die vorläufige Lockerung der US-Sanktionen gegen Huawei an den chinesischen Festlandbörsen noch für Erleichterung gesorgt, nun ging es für den Index CSI 300 <CNM0000001Y0> aus Sorge vor einer Ausdehnung der Sanktionen auf weitere chinesische Unternehmen um zuletzt 0,72 Prozent auf 3640,25 Punkte bergab. Geschäftsbeziehungen von Unternehmen auf der "schwarzen Liste" der USA unterliegen zumindest strengen Kontrollen.

In Hongkong jedoch schlug sich der Hang Seng <HK0000004322> ähnlich gut wie der Nikkei. Er lag zuletzt mit 27 673,77 Punkten ebenfalls knapp über der Gewinnschwelle./tih/mis