TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Vor dem Wochenende haben die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte ihrer jüngsten Stärke und der Zuspitzung des amerikanisch-iranischen Konflikts Tribut gezollt. Während es in Hongkong und insbesondere in Japan am Freitag bergab ging, konnten sich Chinas Festlandsbörsen einigermaßen auf ihrem jüngst erreichten Niveau behaupten. Zuletzt hatten die Anleger weltweit Signale der großen Notenbanken für eine lockere Geldpolitik gefeiert.

Der japanische Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> verabschiedete sich mit einem Tagesverlust von 0,95 Prozent auf 21 258,64 Punkte ins Wochenende. Er litt auch unter der Stärke des Yen - die Landeswährung profitierte als sogenannter "sicherer Hafen" von einem Bericht der "New York Times", wonach US-Präsident Donald Trump Luftangriffe auf den Iran gebilligt, diese aber abrupt gestoppt hatte. Der Angriff sei bereits im Anfangsstadium gewesen, als er abgeblasen worden sei, schrieb das Blatt unter Berufung auf einen hochrangigen Regierungsbeamten, der nicht namentlich genannt werden wollte.

In Hongkong gab der Hang-Seng-Index <HK0000004322> um 0,49 Prozent auf 28 409,22 Punkte nach. Dagegen hielt sich der CSI 300 <CNM0000001Y0>, der die Aktien der 300 größten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland enthält, mit einem Plus von 0,04 Prozent auf 3830,06 Punkte vergleichsweise gut./gl/jha/