TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Anleger an den Börsen Asiens haben sich zum Wochenschluss zurückgehalten. Vor dem mit Blick auf den Fortgang des Handelsstreits zwischen den USA und China entscheidenden G20-Gipfel herrschte am Freitag Vorsicht.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens im japanischen Osaka stehen die Lage der Weltwirtschaft, Handelsspannungen besonders mit den USA und der Klimaschutz, aber auch Krisen wie in der Golfregion. Im Hintergrund liefern sich die Unterhändler der Delegationen ein heftiges Ringen um das geplante Abschlusskommuniqué. Besonders strittig sind die Themen Handel und Klima.

Der CSI 300 <CNM0000001Y0>, der die 300 größten börsennotierten Unternehmen vom chinesischen Festland beinhaltet, fiel kurz vor Handelsschluss um 0,63 Prozent. An der Hongkonger Börse, wo auch ausländische Marktteilnehmer uneingeschränkt handeln können, lag der Hang-Seng-Index <HK0000004322> zuletzt ähnlich deutlich im Minus.

In Japan schloss der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> 0,29 Prozent niedriger bei 21 275,92 Punkten. Auf Wochensicht ergibt dies ein minimales Plus, während die Monatsbilanz mit einem Gewinn von gut 3 Prozent erfreulicher ausfällt. Seit Jahresbeginn gerechnet fällt der Zuwachs noch höher aus, allerdings haben der Hang Seng und vor allem der CSI 300 in diesem Zeitraum den japanischen Leitindex klar hinter sich gelassen./la/mis