TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die fernöstlichen Börsen haben am Donnerstag überwiegend nachgegeben. Auffällig hoch waren die Verluste in Tokio, wo der Leitindex Nikkei 4,5 Prozent auf 18 664,60 Punkte einbüßte. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen, nachdem der Nikkei seit Wochenbeginn um 18 Prozent nach oben geschnellt war.

Die Pandemie des Coronavirus und die damit verbundenen Belastungen für die Konjunktur sorgten nach wie vor für verunsicherte Investoren und starke Ausschläge an den Märkten, sagte Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets. Mit "einiger Nervosität" warte man auf die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA, die im Verlauf des Tages veröffentlicht werden. Hier drohe eine "horrende" Zahl von bis zu vier Millionen neue Anträge.

Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen gab um 0,66 Prozent auf 3698,05 Punkte nach. In Hong Kong verlor der Hang Seng 0,88 Prozent auf 23 320,47 Zähler./bek/mis