Vorläufige Studienergebnisse des Corona-Impfstoffs von Curevac zeigen einen enttäuschenden Wirkungsgrad. Der Aktienkurs stürzt zeitweise mehr als 50 Prozent ab. Das ruft die Bafin auf den Plan.

Das Biotechnologieunternehmen Curevac gilt neben Biontech als deutscher Hoffnungsträger bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs. Doch statt eines Erfolgs wie beim Mainzer Konkurrenten melden die ebenfalls an der Nasdaq gelisteten Tübinger einen Rückschlag: Der Aktienkurs stürzt ab, die Bafin wird aktiv. 

Hier können Sie Aktien provisionsfrei kaufen und Aktionen der Top-Trader automatisch kopieren - zu ihrem eigenen Vorteil.

Wie die Finanzdienstleistungsaufsicht mitteilte, schaut man sich den Kurssturz genauer an. Im Fokus stünden dabei vor allem außergewöhnliche Kursbewegungen und der Verdacht auf eine mögliche Marktmanipulation oder einen Marktmissbrauch. „Ich bitte um Verständnis, dass ich mich darüber hinaus nicht zu einem konkreten Einzelfall äußere“, sagte ein Bafin-Sprecher.

Die Curevac-Aktie war nach enttäuschenden Studienergebnissen des möglichen Corona-Impfstoffs innerhalb eines Handelstages um mehr als 40 Prozent eingebrochen. In der Spitze betrug der Kursverlust sogar mehr als 50 Prozent. Das entwickelte Covid-Vakzin kam den Angaben zufolge vorläufig nur auf einen Wirkungsgrad von 47 Prozent. Bei Biontech und Moderna liegt er bei jeweils mehr als 90 Prozent.

Curevac-Aktie stabilisiert sich

Die Aktie von Curevac hat sich nach dem dramatischen Kursabsturz mit Riesen-Gap (s. Ellipse) leicht erholt, allerdings konnte sich der Wert noch nicht nachhaltig erholen. Der MACD (Momentum) ist ebenfalls noch abwärts gerichtet, beginnt aber wieder, leicht nach oben zu drehen. Ein erneuter Test des Jahrestiefs knapp unter 50 Dollar erscheint daher möglich. Nachhaltig bessert sich die Lage erst, wenn der Widerstand bei 79 Dollar wieder überschritten wird.


++++ Werbung/Anzeige Ende++++

Haftungshinweis/Disclaimer

Die Markets Inside Media GmbH und ihr Portal Börsennews.de sind nicht für die als Werbung/Anzeige gekennzeichneten Texte und Bilder verantwortlich und machen sich den Inhalt der Werbung/Anzeige nicht zu Eigen.

Verantwortlich für den Inhalt der Werbung/Anzeige ist allein der jeweilige benannte Herausgeber der Werbung/Anzeige. Eine inhaltliche Kontrolle der als Werbung/Anzeige gekennzeichneten Inhalte durch die Markets Inside Media GmbH und ihr Portal Börsennews.de findet nicht statt. Die Markets Inside Media GmbH und ihr Portal Börsennews.de übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit der gemachten Angaben.

Es handelt sich bei der Werbung/Anzeige um keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf der Wertpapiere seitens der Markets Inside Media GmbH. Der Erwerb von Wertpapieren birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals und - je nach Art des Investments - sogar zu darüber hinausgehenden Verpflichtungen, bspw. Nachschusspflichten, führen können.
Wir übernehmen keine Haftung für eventuelle finanzielle Schäden, die durch die in diesem Medium ausgesprochenen Empfehlungen verursacht werden könnten. Die Markets Inside Media GmbH und Ihr Portal Börsennews.de und/oder verbundene Unternehmen, Führungskräfte und/oder Mitarbeiter halten derzeit oder zukünftig Long- oder Shortposition in den in der Anzeige beschriebenen Wertpapieren und/oder Optionen, Futures und andere Derivate, die auf diesen Wertpapieren basieren oder andere Investments, die sich auf von Markets Inside Media und Börsennews.de herausgegebenen Medien beziehen.

Mit der Nutzung der Angebote des Portals Börsennews.de akzeptiert der Nutzer die Nutzungsbedingungen/Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die unter www.boersennews.de/service/agb abrufbar sind.
AGB | Impressum | Datenschutz