Die beiden deutschen Corona-Impfstoffentwickler Biontech und Curevac sind mit unterschiedlichem Tempo bei ihren mRNA-Vakzinen vorangekommen. Das spiegelte sich zuletzt auch im Aktienkurs nieder.

Dem Mainzer Unternehmen Biontech ist frühzeitig der Markteintritt gelungen und wird bislang am meisten in Deutschland verimpft. Für das Tübinger Unternehmen Curevac stehen Zulassung und Markteinführung noch aus. Allerdings wird Biontech seine Impfstofflieferungen für Deutschland im Juli deutlich reduzieren.

 

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Der Vorteil von Biontech ist, dass der Impfstoff weltweit in Massen bestellt wird. Die USA haben angekündigt, 500 Mio. Impfdosen des Mainzer Unternehmens zu kaufen, um sie ärmeren Ländern und Afrika zu spenden. Dabei sollen noch in diesem Jahr 200 Mio. und 2022 weitere 300 Mio. Dosen geliefert werden.

 

Auch Vietnam hat nach AstraZeneca, Russlands Sputnik V und dem chinesischen Sinopharm nun auch Biontechs Impfstoff zugelassen. Das Land möchte noch im dritten Quartal 2021 31 Mio. Dosen von Biontech beziehen. Während in vielen Ländern die Todeszahlen stark sinken, sind sie in Vietnam zuletzt auf niedrigem Niveau angestiegen. Dennoch mehren sich auch die negativen Auswirkungen.

 

Curevac dagegen musste zuletzt die Veröffentlichung seiner Studienergebnisse verschieben. Dennoch dürfte nach bisherigen Daten der Impfstoff des Tübinger Unternehmens letztlich wirken. Im Februar 2021 initiierte Curevac ein rollierendes Zulassungsverfahren für CVnCoV bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Außerdem hat das Unternehmen angekündigt seine Entwicklung zu einem integrierten Biopharma-Unternehmen fortzuführen und dafür ab 1. August 2021 einen neuen Chief Development Officer eingestellt.

 

Biontech-Aktie fällt weiter

Die Aktie von Biontech hatte sich zuletzt besser als die von Curevac entwickelt, doch auch beim Branchenprimus geht es nun abwärts. Die Aktie ist unter die wichtige Unterstützung bei rund 212 Dollar gefallen und auch der MACD sinkt weiter. Ein Test der nächsten Unterstützung bei rund 173 Dollar erscheint daher möglich. Auch die Curevac-Aktie hat eine wichtige Unterstützung durchbrochen.

 


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